Tennissport soll in Bad Wurzach weiter bestehen

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 Dem Vorstandsteam um Josef Mutter (Mitte) wird erstklassige Arbeit bescheinigt.
Dem Vorstandsteam um Josef Mutter (Mitte) wird erstklassige Arbeit bescheinigt. (Foto: Christine Hofer-Runst)
Christine Hofer-Runst

Nach einem arbeits- und ereignisreichen Jahr hat sich der Vorstand des Bad Wurzacher Tennisclubs, die ordentliche Mitgliederversammlung vom Januar in den November zu verlegen, um das Jubiläumsjahr 2018 satzungsgemäß abzuschließen.

Das Jubiläum forderte den vollen Einsatz aller Vorstandsmitglieder und weiterer Helfer, lautete das Resümee des Vorsitzenden Josef Mutter. „Es war ein tolles Fest mit vielen Gästen und durchweg positiver Resonanz“, blickte er auf die intensive Zeit zurück. Bereits im Vorjahr fanden die ersten Verhandlungen mit der TSG Bad Wurzach, über den Abschluss eines Verschmelzungsvertrags statt. Allerdings, so Mutter, gestalte sich dieser Prozess als doch langwieriger, als ursprünglich angenommen. Eine weitere, erfreuliche Entwicklung sei im Verein die Jugendarbeit: Dank des Einsatzes von Kai Melchior gibt es eine Kindertrainingsgruppe mit sechs Teilnehmern, die einmal wöchentlich auf der Anlage trainieren.

Winfried Gropper hatte eine gute und eine schlechte Nachricht in seinem Rückblick. Die Herrenmannschaft konnte erfolgreich in der Bezirksstaffel I bestehen, während die Damenmannschaft Bad Wurzach-Aitrach den Abstieg in die Kreisstaffel antreten muss. In ihrem Nachbericht als Jugend- und Breitensportwartin dominierte bei Carolin Glinka ebenfalls das Jubiläumsfest. Ein äußerst erfreuliches Ergebnis brachte das Kinderferienprogramm. „Dank des umfangreichen Einsatzes von Judith Eckstein wurden vier Kinder anschließend Mitglied im Verein“, freute sich Glinka über die gute Zusammenarbeit im Vorstand.

Der Tennisclub hat auch im vergangenen Jahr umsichtig und sorgfältig gewirtschaftet; Kassier Josef Mutter verzeichnete in seinen Ausführungen ein nahezu ausgeglichenes Kassenergebnis, das von den Kassenprüfern Anton Aigner und Renate Glinka in Augenschein genommen wurde. Sie bescheinigten ihm eine sorgfältige und korrekte Kassenführung und schlugen die Entlastung vor, die bei der anschließenden Abstimmung einstimmig erteilt wurde.

In einer für ihn ungewöhnlich emotionalen Schlussrede brachte der Vorsitzende seine grenzenlose Enttäuschung, über das Fernbleiben seiner Mitglieder zum Ausdruck. „Ich erwarte keine Dankbarkeit, aber ich erwarte von unseren Mitgliedern eine gewisse Wertschätzung für unsere Arbeit im Vorstand. Es ist beschämend, dass lediglich ein einziges Mitglied heute anwesend ist.“ Dennoch arbeite der Vorstand, bis zur Verschmelzung, kommissarisch weiter. „Wir wollen alle, dass der Tennissport in Bad Wurzach bestehen bleibt“, beendete Mutter die Versammlung.

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