Tennisclub will der TSG beitreten

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 Vorsitzender Josef Mutter erläutert der Versammlung die Einzelheiten der Verschmelzung.
Vorsitzender Josef Mutter erläutert der Versammlung die Einzelheiten der Verschmelzung. (Foto: Christine Hofer-Runst)
Christine Hofer-Runst

18:0 und Matchball TSG – so könnte man das Ergebnis der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Tennisclubs 68 Bad Wurzach sportlich zusammenfassen. Alle anwesenden stimmberechtigten TC-Mitglieder sprachen sich am Freitagabend für eine Verschmelzung mit der TSG Bad Wurzach aus.

Nachdem in der Sitzung vom 1. Februar keine beschlussfähige Versammlung zustandegekommen war, genügte dem Vorstandsteam um den Vorsitzenden Josef Mutter an diesem Abend 18 anwesende und stimmberechtigte Mitglieder (von 48), um eine Entscheidung herbeizuführen. Alle sprachen sich für die Verschmelzung aus und sehen damit die Zukunft des Tennisclubs als Abteilung der TSG Bad Wurzach, die wiederum in ihrer Ausschusssitzung in dieser Woche ebenfalls der Verschmelzung zustimmen muss.

Neue Mitglieder gesucht

Die Voraussetzungen für einen Schulterschluss sind dabei konkret definiert. Der TC68 muss einen Abteilungsleiter benennen, und ein längerfristiges Bestehen der Tennisabteilung ist ebenfalls zwingend von Bedeutung. Vorstandsmitglied Peter Schmode definierte die Vorteile des gemeinsamen Weges wie folgt: „Durch die Nähe und den Austausch mit anderen Sportabteilungen hoffen wir auf neue Mitglieder.“ Und neue Mitglieder sind in der Tat entscheidend, um die Zukunft des weißen Sports in Bad Wurzach nachhaltig zu sichern.

Wenn die TSG der Verschmelzung ebenfalls zustimmt, tritt ein umfangreiches Verwaltungsprocedere in Gang. Die rechtliche Grundlage für das Vorgehen gibt dabei das Umwandlungsgesetz vor. Bis alle Regularien erfüllt sind und eine Umschreibung im Vereinsregister erfolgen kann, vergehen laut Vorstand mindestens sechs Monate.

Pachtsituation abklären

Marga Loritz, die als Vertretung des übernehmenden Vereins vor Ort war, regte zudem das Gespräch mit der Stadtverwaltung an, um die Pachtsituation abzuklären. Da die meisten Pachtverträge in den Abteilungen sehr alt seien, müsse man rechtzeitig über Veränderungen und Neuerungen diskutieren.

Der Vorstand versicherte, dass bis dahin der Spielbetrieb weitergeführt werde. Von den fünf Plätzen bleiben zwei stillgelegt und die restlichen drei werden für die Spielsaison hergerichtet und vorbereitet. Ebenso sei das Training der Kinder- und Jugendgruppe gewährleistet.

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