Tappeser informiert sich über Moorschutz

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 Einblicke in die aktuellen Bemühungen um den Moorschutz (von links): Horst Weisser, Leiter Naturschutzzentrum Wurzacher Ried; R
Einblicke in die aktuellen Bemühungen um den Moorschutz (von links): Horst Weisser, Leiter Naturschutzzentrum Wurzacher Ried; Regierungspräsident Klaus Tappeser, Dietmar Enkel (Abteilungsleiter Naturschutz Regierungspräsidium) und Alexandra Scherer, Bürgermeisterin von Bad Wurzach. (Foto: Naturschutzzentrum)
Schwäbische Zeitung

In Begleitung des Abteilungsleiters Naturschutz, Dietmar Enkel, und des Referatsleiters Naturschutz, Burkhard Schall, hat sich Regierungspräsident Klaus Tappeser im Naturschutzzentrum Wurzacher Ried kürzlich über aktuelle Entwicklungen im Moorschutz, insbesondere zu den Renaturierungsmaßnahmen, im Wurzacher Ried informiert. Laut Pressemitteilung ist dieses als eines von sechs Pilotgebieten im Moorschutzprogramm des Landes Baden-Württemberg mit einem umfassenden Schutzkonzept ein Vorzeigebeispiel erfolgreicher Naturschutz- und Renaturierungsmaßnahmen.

Bürgermeisterin Alexandra Scherer und Zentrumsleiter Horst Weisser führten die Gäste vorab durch die neuen Räumlichkeiten des Zentrums im Maria Rosengarten. Dabei zeigte sich Tappeser vom besonderen Ambiente dieses Wurzacher Prachtstücks sichtlich beeindruckt. Lobende Worte fand er für die ihn sehr ansprechende und sehr gut gelungene Dauerausstellung „Moor Extrem“. Sichtlich Spaß habe die Delegation aus dem Regierungspräsidium an den alle Sinne ansprechenden technischen Animationen und der erlebnisorientierten Wissensvermittlung bis hin zur Moorhexe Calluna gehabt. Letztere führt in einer zweiten medialen Ebene die Jüngsten kindgerecht durch die Ausstellung führt.

Nach einer Kurzvisite im Torfmuseums fuhr Winfried Vincon vom Kultur-und Heimatpflegeverein Wurzen die Gäste mit der Torfbahn ins Ried. Dort konnte sich der Regierungspräsident im ehemaligen Haidgauer Torfabbaugebiet von den großflächigen Wiedervernässungsmaßnahmen und deren positiven Wirkungen auf den Artenschutz, den Grundwasserhaushalt und die Reduzierung klimaschädlicher Ausgasungen von Kohlendioxid ein Bild machen. Bürgermeisterin Scherer und Zentrumsleiter Weisser nutzten die Gelegenheit, Tappeser nochmals auf den hier geplanten Aussichtsturm anzusprechen. Der sicherte seine Unterstützung zu, wobei die letztendliche Entscheidung im Umweltministerium getroffen werde.

Mit zahlreichen positiven Eindrücken zu den Entwicklungen im Naturschutzzentrum, dessen integrative Umweltbildungsarbeit, den Fortschritten in der Renaturierung des Riedes, dem ehrenamtlichen Engagement des Heimatvereins beim Torfmuseum und der Torfbahn und letztlich vor den gemeinsamen Anstrengungen in der Stadt hin zu einer umfassenden „Moorerlebniswelt“ in Bad Wurzach verabschiedete sich der Regierungspräsident.

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