„Suche Frieden und jage ihm nach“

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 Die Akteure des Friedensgebets. Von links: Pfarrerin Barbara Vollmer, Pastoralreferent Raimund Miller, Edeltraud Mayer, Lothar
Die Akteure des Friedensgebets. Von links: Pfarrerin Barbara Vollmer, Pastoralreferent Raimund Miller, Edeltraud Mayer, Lothar Dopfer, Astrid Greshake, Rosi Müller, Herbert Müller, Christine Reschetzki, Rainer Reschetzki und Karl Mayer. (Foto: Patricia Gragnato)
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Seit Mai findet jeden ersten Sonntag im Monat auf dem Klosterplatz in Bad Wurzach das von den vier christlichen Kirchen organisierte Friedensgebet statt. Wegen dem regnerischen Wetter fand dieses vergangenen Sonntag erstmalig in St. Verena. Mehr als über 60 Teilnehmern, darunter Bürgermeisterin Alexandra Scherer, waren zugegen.

Nach den Veranstaltungen hatten die Betenden immer ihre Gedanken auf ein Fähnchen geschrieben, die zu einer Friedenskette zusammengefügt wurden. Die bevorstehende Winterpause bot Anlass, Resümee zu ziehen und sich mit den Inhalten der Fähnchen zu beschäftigen. So trugen nach der Begrüßung durch Lothar Dopfer und einführenden Gedanken zum Friedensgebet durch Astrid Greshake – das Motto „Suche Frieden und jage ihm nach“ ist die diesjährige Jahreslosung der christlichen Kirchen – Greshake, Edeltraud Mayer, Rosi Müller und Christine Reschetzki die Inhalte der Fähnchen vor.

So verschieden die Menschen, so verschieden sind ihre Gedanken zum Thema Frieden. Oft steht die Dankbarkeit im Vordergrund, in einer friedlichen Zeit oder Region leben zu dürfen. Andere beziehen Frieden auf das christliche Miteinander in Familie, Schule oder Arbeitsplatz, aber auch im Umgang mit anderen Religionen oder Ethnien. Zahlreiche der niedergeschriebenen Worte machten sehr nachdenklich, ebenso wie das nachfolgende Gebet von Herbert Müller.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von Pastoralreferent Raimund Miller gestaltet. Pfarrerin Barbara Vollmer dankte vor dem Segen durch Rainer Reschetzki der katholischen Kirche St. Verena und besonders dem anwesenden Pfarrer Stefan Maier für die Bereitstellung der Kirche. Sie rief auf, am Volkstrauertag, der letztendlich auch eine Art Friedensgebet sei, teilzunehmen und kündigte für 2020 eine Fortsetzung der Aktion an, an der sich auch Vereine beteiligen können, die sich dem Frieden widmen.

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