Stadt Bad Wurzach: „Wir müssen alle solidarisch sein“

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 Alexandra Scherer, Bürgermeisterin von Bad Wurzach
Alexandra Scherer, Bürgermeisterin von Bad Wurzach (Foto: Stadt Bad Wurzach)
Schwäbische Zeitung

Mit dem dringenden Appell, zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte aufs Minimum zu reduzieren, wendet sich Alexandra Scherer, die Bürgermeisterin der Stadt Bad Wurzach, an die Bevölkerung. Sie richtet sich „an die Jugend, aber auch alle Eltern und Erwachsenen“.

„Seid solidarisch, bleibt zu Hause und versucht Eure sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren“, so die dringende Bitte der Bürgermeisterin. „Nur so schaffen wir es, die weitere Verbreitung des Coronavirus zu stoppen beziehungsweise zu verlangsamen.“

Was beachtet werden muss

Nach dem eindringlichen Apell der Bundeskanzlerin vom Mittwoch und zusätzlich zum allgemeinen Text auf der städtischen Homepage will die Stadt damit erneut auf den Ernst der Lage hinweisen. In dem Aufruf sind insbesondere folgende Aspekte genannt:

Alle Veranstaltungen und Zusammenkünfte sind untersagt, sowohl privat wie öffentlich.

Freiwillige Musikproben oder Sporttreffen, die nicht durch einen Verein organisiert sind, sind ebenfalls nicht zulässig.

Bitte veranstaltet keine Corona-Partys!

Spielplätze, Sportplätze und sonstige Sportanlagen – auch private – sind gesperrt und dürfen nicht benutzt werden!

Kein Händeschütteln, keine Umarmungen!

Hände gründlich und öfters mit Seife waschen!

Bleibt bei Verdacht einer Corona-Infektion zu Hause und ruft euren Hausarzt an!

Unterstützt ältere Menschen in eurer Nachbarschaft!

Strenge Kontrollen angekündigt

„Es ist durchaus verständlich, dass das derzeit tolle Wetter und die geschlossenen Schulen und Kindergärten dazu einladen, nach draußen zu gehen und sich auf dem Spielplatz oder Sportplatz zu treffen“ so Bürgermeisterin Scherer. „Aber die Regelungen sind hier eindeutig und müssen beachtet werden. Wir zählen auf Euch und Eure Mithilfe!“

Jeder Einzelne sei in der aktuellen Situation aufgerufen, sich und vor allem auch andere zu schützen. „Dies geht nur durch eine Befolgung der Vorgaben und eine Reduzierung der Sozialkontakte auf ein Mindestmaß“.

Die Einhaltung der Regelungen werde künftig auch strenger durch Stadt und Polizei kontrolliert und im Zweifelsfall Bußgelder fällig.

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