Staatssekretär Bareiß besucht Verallia Deutschland

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Hugues Denissel, Vorstandsvorsitzender von Verallia Deutschland, Thomas Bareiß und Josef Rief (von links) im Gespräch.
Hugues Denissel, Vorstandsvorsitzender von Verallia Deutschland, Thomas Bareiß und Josef Rief (von links) im Gespräch. (Foto: Verallia)
Schwäbische Zeitung

Offener Austausch über ein komplexes Thema mit hochrangigen Gesprächspartnern. Über zeitgemäße Energielösungen haben am Dienstag Thomas Bareiß (CDU), Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, sowie die Abgeordneten Josef Rief (CDU/Bundestag) und Raimund Haser (CDU/Landtag) mit Vertretern von Verallia Deutschland diskutiert, teilt das Bad Wurzacher Unternehmen mit.

Beim Gespräch in der Zentrale des Behälterglasunternehmens in Bad Wurzach waren sich die Vertreter von Politik und Unternehmen einig, dass die Energiewende kommen müsse. In der Praxis beklagten die Verallia-Verantwortlichen jedoch einen nahezu unbeherrschbaren bürokratischen Aufwand einzelner Regelungen sowie mangelnde Rechtssicherheit für künftige Investitionsentscheidungen.

Thomas Bareiß, im Bundeswirtschaftsministerium für Energiefragen zuständig, zeigte sich offen für praktikable Lösungsansätze. „Verlässliche Rahmenbedingungen sind elementar für eine starke Wirtschaft und unseren Mittelstand. Die Herausforderungen europäische, nationale und lokale Interessen in der Energiepolitik zu koordinieren sind groß, aber die Energiewende darf nicht einseitig zulasten der Wirtschaft erfolgen“, sagte Staatssekretär Bareiß laut dem Unternehmen und versprach, sich weiter dafür einzusetzen.

Wie in dem Glaswerk Energie möglichst effizient eingesetzt werde, erfuhren die Politiker direkt vor Ort. Wärmerückgewinnung war bei der Werksführung ebenso ein Thema wie Glas-Recycling, das nachhaltig zu Energieeinsparungen führt.

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