Solibrot-Aktion beginnt am Aschermittwoch

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 Mit dem Kauf von Soli-Broten können die Kunden den Kampf gegen die Beschneidung von Frauen und Mädchen unterstützen.
Mit dem Kauf von Soli-Broten können die Kunden den Kampf gegen die Beschneidung von Frauen und Mädchen unterstützen. (Foto: dpa / Patrick Seeger)
Schwäbische Zeitung

Mit dem Brotkauf Menschen helfen, die in Armut und Hunger leben. Das ist die Idee der jährlichen Solibrot-Aktion, die an diesem Aschermittwoch auch in Bad Wurzach beginnt.

Organisatoren sind der Frauenbund und das bischöfliche Hilfswerk Misereor. Als Kooperationspartner haben sie die Bäckerei Steinhauser in Diepoldshofen und Schneiders Backstube in Haidgau gewonnen. In allen Filialen dieser Bäckereien wird von Aschermittwoch, 6. März, bis Karsamstag, 20. April, das Solibrot verkauft oder es sind kleine Spendenbüchsen aufgestellt.

Mit der Spende finanziert Misereor in diesem Jahr Aufklärung und Beratung gegen den grausamen Brauch der weiblichen Beschneidung, der noch in 28 Ländern Afrikas praktiziert wird. In manchen Regionen sind bis zu 90 Prozent der Mädchen und Frauen betroffen.

Viele sterben an dieser menschenunwürdigen Behandlung. Misereor arbeitet mit Projektpartnern vor Ort und mit dem Deutschen Netzwerk Integra zusammen.

„Mit einer kleinen Spende beim Brotkauf kann viel Aufklärung geleistet werden und so vielen Mädchen und Frauen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden“, ruft die Bad Wurzacher Frauenbund-Vorsitzende Luise Buchschuster zur Solibrot-Aktion 2019 auf.

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