Salvatorkolleg präsentiert sich

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 Die Kletterwand in der Turnhalle konnte erstiegen werden.
Die Kletterwand in der Turnhalle konnte erstiegen werden. (Foto: Patricia Gragnato)

Das Salvatorkolleg Bad Wurzach hatte am Sontag wieder einmal seine Tore geöffnet, um sich den Noch-Viertklässlern und deren Eltern zu präsentieren.

Nach dem Gottesdienst in der Turnhalle stellte Schulleiter Pater Friedrich Emde vor weit über hundert Interessierten die Ziele und Lernmethoden der Schule vor; „Ziel ist es, in acht oder auch neun Jahren selbstverantwortliche Persönlichkeiten zu entwickeln“, so Emde. Daher läge das Augenmerk nicht nur auf einem guten Fachunterricht, sondern auch auf der Entwicklung eines christlichen Menschenbildes; dazu würden die vier Säulen des Salvatorkollegs bei – Personalität, Spiritualität, Solidarität und Universalität– beitragen, wobei Emde diese Begriffe erläuterte und mit Beispielen unterlegte.

Auch die vielfältigen Zusatzangebote kamen zur Sprache, mittels derer jeder Schüler seine Talente fördern kann. Gisela Rothenhäusler, die für die Unterstufe verantwortlich ist, schilderte in ihrem Vortrag ein typisches erstes Schuljahr am Salvatorkolleg. Dabei wurde deutlich, dass sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass die Kinder „gut ankommen“, sich wohlfühlen und zu einer Klasse zusammenwachsen. Dazu tragen unzählige gemeinsame Aktivitäten bei und auch, dass die Kinder viele Ansprechpartner haben durch beispielsweise Paten, Lern-Tandems, aber auch die SMV, die durch die Schülersprecherin Klara Fischer und ihre Stellvertreterin Alexa Gragnato präsent waren.

Projektarbeit gewürdigt

Auch für die Eltern gebe es Anlaufstellen, wie den Elternbeirat, der durch die Elternbeiratsvorsitzende Renate Ertle vertreten war. Damit sich die Neuankömmlinge schon einmal orientieren können, führten sie die aktuellen Fünftklässler im Anschluss durch das Schulgebäude. Dabei konnten sie erleben, mit welcher Begeisterung die Schüler aller Klassen bei der Sache sind und wie vielfältig das Angebot der Schule ist.

Musikalisch präsentierte sich die Schule mit ihrer Big Band, den Schlossbläsern, dem Vokalensemble sowie einem Cajon-Workshop. Auch das Beethoven-Jahr wurde durch eine Projektarbeit gewürdigt. Sportlich wurde es beim Parkour, Badminton und an der Kletterwand. Aber auch die schönen Künste kamen nicht zu kurz; so gab es Kreativ-Workshops, das Theaterstück „Willkommen am Salvatorkolleg“ der Klasse 5a oder die witzig-hintergründige Aufführung des Impro-Theaters; Sprachen standen im Vordergrund bei „Let´s go Scotland“, „Amazing London“, einem Sketch über Schneewittchen in Latein sowie einer römischen Modenschau, „Bienvenue au collége!“, „Lisa à Paris“ sowie Spielszenen aus dem Französisch-Unterricht. Beeindruckend die Vorführungen der Begabungsförderungskurse zu den Themen Roboter und physikalische Phänomene; höchst beliebt auch die Chemieshow sowie die Bierbrau-AG. Beim Schulsanitätsdienst konnte man zudem seine Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen und im Werkraum hölzerne Spielwürfel herstellen.

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