Neuer Kirchengemeinderat eingesetzt

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 Der neugewählte Kirchengemeinderat mit seinen ausscheidenden Mitgleidern. Es fehlt Chritin Bopp.
Der neugewählte Kirchengemeinderat mit seinen ausscheidenden Mitgleidern. Es fehlt Chritin Bopp. (Foto: Patricia Gragnato)

In Bad Wurzach fanden, wie in ganz Baden-Württemberg, am 1. Dezember des vergangenen Jahres Wahlen zum evangelischen Kirchengemeinderat. Vergangenen Sonntag wurde er nun offiziell im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes, der vom Posaunenchor unter Leitung von Hans Ulrich Seufert musikalisch gestaltet wurde, in sein Amt eingesetzt.

Schon in der vorausgegangenen Predigt hatte Pfarrerin Barbara Vollmer betont, welche große Verantwortung die Räte übernehmen, denn sie müssen Glaubwürdigkeit leben und ein Vorbild sein. Ein Vorbild bezüglich Demut, Liebe zu den Menschen und Tatkraft. „Hinschauen, hinhören, zupacken, helfen ist der Auftrag von Jesus“, so Vollmer, die erneut ihre Dankbarkeit zum Ausdruck brachte, dass die Wahl in Bad Wurzach eine echte Wahl gewesen sei, da es mehr Kandidaten als Kirchengemeinderäte gegeben hätte.

Außerdem ergriff sie die Gelegenheit, um den unzähligen Ehrenamtlichen zu danken: den Austrägern des Kirchengemeindeblattes, den Mesnern, den Zuständigen für den Blumenschmuck, den Organisten, dem Posaunenchor, dem Bücher- und dem Küchen-Team, den Helfern des Wiesenfestes, dem Hausmeister, der Sekretärin, den Verantwortlichen für die vielen Veranstaltungen und natürlich dem Kirchengemeinderat sowie der Kirchenpflegerin.

Und auch den großzügigen Spendern, denn in der Weihnachtsspenden-Aktion „Brot für die Welt“ seien dieses Mal über 1600 Euro zusammen gekommen. Schweren Herzens verabschiedete sie sich von drei Kirchengemeinderäten, die sich aus persönlichen Gründen nicht mehr der Wahl gestellt hatten. Bei Bernt Küstner, der viermal den Kirchengemeinderat „ideell und tatkräftig unterstützt hatte“ und erstmals 1972 gewählt worden war. Zusammen mit seiner Frau hat er unter anderem das Gemeindefrühstück bereichert, die Wiesenfest-Boutique geführt und den Seniorenkreis gestaltet.

Auch bei Rainer Leppert, der zwei Amtsperioden absolviert hat, hat oft die ganze Familie mitgeholfen. Vollmer habe ihn als kritisch-konstruktiven Kirchengemeinderat mit großem handwerklichen Geschick zu schätzen gewusst, seinem Amt als Mesner wird er weiterhin treu bleiben. Nicole Bodenmüller, die nach einer Amtszeit nicht mehr kandidierte, war für Vollmer eine große Bereicherung, nicht nur weil sie die Jüngste im Team war, sondern weil sie mit ihrer Aktion „Kleine Hilfe mit viel Herz“ die Augen für soziale Ungerechtigkeit, auch in Bad Wurzach, geöffnet habe.

Nach der Verabschiedung nahm Vollmer die Amtsverpflichtung von jedem der gewählten Räte entgegen. Diese sind Peter Eckstein, Astrid Greshake, Christine Heine, Markus Krämer, Franziska Nicolay und Ursula Weizenegger. Die Einsetzung von Christin Bopp wird nachgeholt.

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