Mit kreativen Ideen weit nach vorn

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Schwäbische Zeitung

„Die erfolgreichsten Ideen, waren schon immer die verrücktesten. Die, an welche keiner geglaubt hat.“

Unter diesem Motto steht der deutschlandweite Wirtschaftswettbewerb für Jugendliche und Schüler „Jugend gründet“, an dem sich auch das Salvatorkolleg Bad Wurzach beteiligt. Nur dass man dabei überzeugen muss, dass eine Idee es wert ist daran zu glauben. Die Schülerinnen und Schüler müssen eine innovative Geschäftsidee entwickeln und dazu einen Businessplan entwerfen. Dieser wird dann von einer Fachjury bewertet, berichtet die Schule.

Eigenständig Gedanken machen

„Es ist wichtig sich eigenständig Gedanken zu machen, was ist wichtig, was könnte jemanden interessieren, der als Geldgeber für meine Idee infrage käme“, sagt Frank Harteker, der zusammen mit Andreas Kolb dieses Projekt am Salvatorkolleg betreut.

Um den Schülern abseits des offiziellen Wettbewerbs die Möglichkeit zu bieten, dies genau auszuprobieren, fand nun am Salvatorkolleg der erste interne City Cup statt, an dem alle Teams des Salvatorkollegs teilnahmen. Dabei hatten die Schüler-Teams fünf Minuten Zeit eine Fachjury davon zu überzeugen, dass es wert wäre, in ihre Idee zu investieren.

Fachjury ist beeindruckt

Als Fachjury waren neben den beiden Lehrern aus der „realen“ Wirtschaft Berthold Natterer von der Leutkircher Bank und Alexandra Utz von Verallia anwesend. Diese haben mit professionellem und höchst interessiertem Blick die Schülerpräsentationen verfolgt und waren von den kreativen Ideen, aber auch vom Niveau der Schüler beeindruckt.

Neben der Abgabe eines qualifizierten Urteils stifteten die Leutkircher Bank und Verallia für die Teams auch Sachpreise, die sie zusammen mit einer Urkunde bei der Siegerehrung überreicht bekamen.

Auf dem elften Platz

Zwei Teams dürfen sich ganz besonders freuen, da sie sowohl beim internen City Cup als auch bei der offiziellen Bewertung der Businesspläne von „Jugend gründet“ hervorragende Plätze erreichten.So hat das Team Climbing Skills mit Judith Wild, Jasmin Zupfer, Franziska Gütler und Anna-Lena Feser den ersten Platz beim City-Cup belegt und deutschlandweit von insgesamt 707 Teams den elften Platz erreicht. Das Team auf Platz zwei mit Julia Wolf, Lea de Hessele und Claudius Hagenah schaffte es deutschlandweit auf den 31. Platz.

Doch auch die anderen Teams haben wirklich tolle Leistungen erbracht, auf denen sich nun nicht ausgeruht werden darf, denn es folgt nun die zweite Phase des Wettbewerbs. In dieser müssen die Schüler-Teams ihr Unternehmen in einem Planspiel am Markt behaupten und betriebswirtschaftliche Entscheidungen treffen.

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