Lissmac ist nun auch in Dubai ansässig

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Geschäftsführer Klaus Kiefer (rechts) beim Firmenrundgang mit (von links) den CDU-Landtagsabgeordneten Claus Paal und Raimund H
Geschäftsführer Klaus Kiefer (rechts) beim Firmenrundgang mit (von links) den CDU-Landtagsabgeordneten Claus Paal und Raimund Haser sowie Klaus Michelberger vom HGV-Vorstand. (Foto: Steffen Lang)
Schwäbische Zeitung
Redakteur Bad Wurzach

Seinen Aufenthalt in Bad Wurzach hat Claus Paal auch dazu genutzt, die Maschinenbaufirma Lissmac im Gewerbepark West zu besuchen.

Empfangen wurde er von Geschäftsführer Klaus Kiefer und dem Technischen Leiter Benjamin Mayer. Sie fanden in dem wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion einen auch aus anderen Gründen kompetenten Gesprächspartner: Paal ist selbst Unternehmer im Bereich Maschinenbau und Ingenieur.

Im Jahre 1979 in Aitrach als Vertriebsbüro mit drei Mitarbeitern gegründet, zog die Lissmac GmbH 1982 nach Bad Wurzach um. Heute ist die Firma ein weltweit agierendes Maschinenbauunternehmen mit weiteren Standorten in Beckum und Celle sowie im Staat New York/USA, Tianjin/China und seit wenigen Wochen in Dubai/Vereinigte Arabische Emirate. In vier Geschäftsbereichen ist Lissmac tätig: Construction Technology (Bautechnologie), MT-Handling (Handhabungssysteme), Metal Processing (Anlagen für Metallbearbeitung) und Plant-Eginering (Anlagenbau).

65 Millionen Euro beträgt nach eigenen Angaben der jährliche Konzernumsatz, der Exportanteil liegt bei 60 Prozent. 15 000 Quadratmeter groß ist das Firmengelände in Bad Wurzach. 300 Mitarbeiter, darunter etwa 30 Auszubildende und BA-Studenten, beschäftigt Lissmac weltweit. Dabei liegt, so Klaus Kiefer auf Nachfrage, der Anteil an Akademikern bis 10 bis 15 Prozent.

„Jüngstes Kind“ von Lissmac ist ein Joint Venture mit einer schwedischen Firma im Bereich Micro Trenching. Dieses Verfahren zur Glasfaserverlegung kann mit geringsten Untergrundarbeiten angewandt werden. Es ist nach Klaus Kiefers Angaben bis zu 60 Prozent billiger als die üblichen Verfahren und wesentlich schneller (200 bis 400 Meter pro Tag statt 70 bis 90 bei Baggerarbeiten).

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