Kommunalwahl: Wähler von Luxeuil bestätigen bisherige Führung

Lesedauer: 3 Min
Schwäbische Zeitung

Am Sonntag haben in Frankreich die Kommunalwahlen stattgefunden. Wie zu erwarten, war aufgrund der aktuellen Situation die Wahlbeteiligung außergewöhnlich niedrig, berichtet der Bad Wurzacher Partnerschaftsverein.

So wurde in der Bad Wurzacher Partnerstadt Luxeuil-les-Bains gewählt: Die aktuelle Mannschaft um Bürgermeister Frédéric Burghard (DVD – Divers Droite) konnte mit ihrem Motto „ensemble préférons Luxeuil“ („gemeinsam für Luxeuil“) einen überragenden Wahlerfolg erringen. 77,65 Prozent (das sind 26 Sitze) der Wähler haben ihre Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit mit ihrer Stimme ausgedrückt und grünes Licht für eine weitere Amtszeit gegeben. Die Liste der sozialistischen Gegenkandidaten (DVC – Divers Centre) fand bei 22,35 Prozent (das sind drei Ratssitze) der Luxeuiler Bürgerschaft Anklang. Ihr Motto lautete „Luxeuil autrement“ („für ein anderes Luxeuil“). konnte demnach nicht überzeugen.

„Die Stadt Bad Wurzach und der Partnerschaftsverein gratulieren zu diesem Erfolg und hoffen auf weitere, gute Zusammenarbeit“, heißt es in der Mitteilung des Vereins.

Auf nationaler Ebene sind nur 54 Prozent der Wähler zu den Wahlurnen der 35 000 französischen Kommunen gegangen, wohl auch aus Furcht der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus. In den großen Städten hat vornehmlich die Parteienpolitik Frankreichs den Ausschlag gegeben, in den kleineren Gemeinden wird eher nach Persönlichkeiten der Lokalpolitik gewählt.

Tendenzmäßig sind die Grünen (EELV - Europe écologie des Verts) im Aufwind. Sie verbuchten Erfolge in Straßburg, Bordeaux, Lyon, Besançon, Grenoble. Die Partei Macrons (La République en marche) musste einige Rückschläge in Kauf nehmen. Die Partei von Marine Le Pen (früher Front National, jetzt Rassemblement National) konnte ihre Stellung nicht weiter ausbauen. Die sozialistische Partei (PS - Parti Socialiste) hat in Paris mit der Bürgermeisterin Hidalgo wieder den größten Stimmenanteil auf sich vereinigen können.

Eventuell nötige Stichwahlen sollen am 22. März stattfinden.

Meist gelesen in der Umgebung

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen