Kirchenchor führt in St. Verena Puccini-Messe als Gesprächskonzert auf

 Robert Häusle
Robert Häusle (Foto: Ulrich Gresser)
ulgr

Robert Häusle und der Kirchenchor Bad Wurzach führen am Abend des ersten Advents, 27. November, 18 Uhr, die „Messa di Gloria“ des italienischen Komponisten Giacomo Puccini in der Kirche St. Verena auf.

Die „Messa di Gloria“ war Puccinis erste größere kirchliche Arbeit, die er mit 20 Jahren zum Patrozinium des Doms seiner Heimatstadt Lucca (Toscana) schrieb. Dabei stand für ihn zunächst der Text – in diesem Fall die geistliche Ebene – im Fokus. In der Ausdeutung der Messtexte fügte er die emotionale Ebene durch seine Musik hinzu und schuf für Robert Häusle damit eine Art geistliches Drama.

Die Aufführung der Messe durch den Kirchenchor St. Verena war bereits im April 2020 geplant, damals mit großem Orchester und den Solisten. Wie viele andere kulturelle Veranstaltung fiel auch diese Aufführung Corona zum Opfer. Als die Messe in diesem Frühjahr erneut geplant wurde, war die Unsicherheit darüber, was möglich sein würde noch groß. Daher verzichteten Chorleiter Häusle und der Kirchenchor auf ein großes Orchester. Robert Häusle wird die Solisten Markus Herzog (Tenor) und Hermann Locher (Bass) und den Chor am Klavier begleiten.

Robert Häusle wird am Beginn der Aufführung vor das Publikum treten, um einige erklärende Worte etwa zum Text von Credo oder Hallelujah geben, in der Hoffnung, dass die Zuhörer damit einen leichteren Zugang zur Musik finden werden. Am Chor wird es definitiv nicht liegen, der sei hochmotiviert, sagt Robert Häusle: „Die wollen!“

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