Junge Erwachsene pilgern nach Israel

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 17 junge Erwachsene pilgerten gemeinsam mit Matthäus Bürkle und Pfarrer Stefan Maier nach Israel.
17 junge Erwachsene pilgerten gemeinsam mit Matthäus Bürkle und Pfarrer Stefan Maier nach Israel. (Foto: Seelsorgeeinheit)
Schwäbische Zeitung

17 junge Erwachsene, die meisten davon ehemalige Ministranten aus der Seelsorgeeinheit Bad Wurzach, machten sich am Rosenmontag auf den Weg nach Israel. Eine Woche hatten sie sich Zeit genommen, die wichtigsten Orte des Heiligen Landes zu besuchen und im wahrsten Sinne des Wortes zu „begreifen“.

Montagabend: Nach einem fast vierstündigen Flug von Memmingen nach Tel Aviv, nach ausgiebigen Grenzkontrollen bei der Einreise, einer langen Autofahrt und einem Besuch auf dem Berg der Seligpreisungen sitzt die Gruppe nun zusammen auf der Dachterrasse des Hostels in Tiberias am See Genezareth. „Was erhofft ihr euch von dieser Woche?“, fragt Pfarrer Stefan Maier. Reihum kommen die Antworten, die meistgenannte ist folgende: „Ein Bild von den Orten bekommen, wo Jesus war“.

Ob der See Genezareth, Kafarnaum als Wohnort von Jesus, Nazareth mit der Verkündigungskirche, Bethlehem oder Jerusalem selbst: gefühlt wimmelt es überall in Israel von Orten, die alt- oder neutestamentlich bedeutsam sind. Dementsprechend dicht war das Programm der Woche, das vorwiegend von Matthäus Bürkle und Pfarrer Stefan Maier ausgearbeitet worden war.

Die ersten drei Tage verbrachte die Gruppe in Galiläa, anschließend ging es nach Jerusalem. Der Unterschied hätte nicht größer sein können: Galiäa als landschaftlich herrliche, weitläufige und grüne Region; Jerusalem als enge, quirlige und kulturell-religiös vielfältige Stadt. Dennoch bot der Ablauf der Reise die Möglichkeit, wirklich den Spuren Jesu zu folgen, der von Galiläa nach Jerusalem ging. Besonders eindrücklich waren die Messen, welche die jungen Erwachsenen gemeinsam feierten. Für solche Momente scheuten sich die Israelpilger auch nicht, frühmorgens um 5 Uhr für die Messe in die Jerusalemer Grabeskirche zu gehen oder bei schon einbrechender Dunkelheit mitten in der Wüste einen Stopp einzulegen.

Der Berg Tabor, die Golanhöhen, der Tempelberg mit dem Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee, das Kreuzweg-Gebet entlang der Via Dolorosa. Die Liste der Unternehmungen ließe sich sehr lang weiterführen. Als am letzten Abend in versammelter Runde Pfarrer Stefan Maier fragte, wie die Woche erlebt wurde, sind sich alle einig: Es war eine wunderschön reiche, vielfältige und religiös sehr inspirierende Woche, von der auch noch einiges im Nachklang in der Heimat verarbeitet werden muss.

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