„Im Fokus“: Gymnasiasten präsentieren Naturfotografien

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Mara, Laura und Lara präsentieren ihr Exponat, das im Foyer des Salvatorkollegs die Ausstellung ergänzt.
Mara, Laura und Lara präsentieren ihr Exponat, das im Foyer des Salvatorkollegs die Ausstellung ergänzt. (Foto: Christine Hofer-Runst)
Christine Hofer-Runst

Natur im Fokus der Kunst? Oder doch andersherum? Die Schüler der Klassen 9a und 9b des Salvatorkollegs haben sich unter der Projektleitung von Ute Beatrix Schraag mit dieser Thematik auseinandergesetzt und entstanden sind dabei Fotos, die jetzt der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Nach Begrüßungsworten von Schulleiter Pater Friedrich Emde, Maximilian Eiden, Kulturamtsleiter des Landkreises Ravensburg und Horst Weisser, Leiter des Naturschutzzentrums Bad Wurzachs, entführte Viz Michael Kremietz die zahlreichen Gäste in seine sphärische Klangwelten.

Die vorgestellten Fotos waren nur ein Teil eines umfangreichen Projekts, wie Mara, eine Schülerin aus der 9a berichtete. Natur und Kunst sind in Bad Wurzach untrennbar mit Sepp Mahler verbunden und so begann alles mit einer Führung durch dessen Haus in der Ravensburger Straße. Eine Aufgabe der Schüler war es, Werke von Mahler, mit konventionellen Malmitteln nachzugestalten; immer mit dem Thema Natur und Ried als Überschrift. Besuche im Naturschutzzentrum und ein Riedausflug mit Weisser, vertieften diese Sensibilisierung und führten die Jugendlichen schließlich dazu, einen Blick für das Detail zu entwickeln.

Damit der Blick des Betrachters auf das Wesentliche gelenkt wird und sich nicht in einer Landschaftsaufnahme verliert, griff die Projektleiterin in die künstlerische Trickkiste und schnitt mit ihren Schülern große Stoffquadrate zurecht; sie schufen so gemeinsam den Fokus, der der Ausstellung auch den Titel verlieh. Mara, Lara und Laura arbeiteten in einer Gruppe zusammen und beschrieben die Arbeitsabläufe als spannend. „Wir waren etwa drei oder vier Mal an unserem ausgewählten Standort und haben die Veränderungen, die sich dabei ergaben, im Bild festgehalten“, erinnerte sich Mara. Die natürliche Abwechslung, die die Natur in diesem Zyklus bot, erstaunte die Schüler. Was Horst Weisser, Kooperationspartner des Projekts, als den „1 qm Natur im Wandel der Zeit“, aus biologisch, wissenschaftlicher Sicht beleuchtete, arbeiteten die Jugendlichen unter dem Aspekt der Kunst auf und hielten ihre Wahrnehmungen auf Fotos fest.

„Es war eine ganz neue Aufgabe für uns, uns mit Handys auch mal künstlerisch ausdrücken zu können“ beschrieben die Mädchen den Einsatz ihrer Mobiltelefone, bei dem beeindruckende Motive unserer Umwelt festgehalten wurden.

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