Haidgauer erspielen beim Schnurranten 2000 Euro für den guten Zweck

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Posaunist Edmund Föhr war gemeinsam mit Sara Zupfer (Saxofon), Johanna Dieng (Trompete), Rica Krug (Klarinette) und Theresa Stei
Posaunist Edmund Föhr war gemeinsam mit Sara Zupfer (Saxofon), Johanna Dieng (Trompete), Rica Krug (Klarinette) und Theresa Steinhauser (Flöte) unterwegs. (Foto: Ulrich Gresser)
Ulrich Gresser

Mit besinnlichen Liedern haben sich die Haidgauer Musikanten beim traditionellen Neujahrs-Anblasen beim ganzen Dorf für die große Unterstützung beim Kreisverbandsmusikfest zum 125-Jahr-Jubiläum der Musikkapelle bedankt. Darüberhinaus spenden die Musikanten den Erlös ihrer diesjährigen, nasskalten Aktion an soziale Einrichtungen.

Um zehn Uhr herrschte am Sonntagvormittag rege Betriebsamkeit im Haidgauer Musikhaus: Die verschiedenen Gruppen mussten zusammengestellt und ihre Routen abgesprochen werden. Mit eigens gefertigten, an den Notenständern befestigten, Schildern wünschten die Musikanten den Haidgauern ein gutes neues Jahr 2019 und bedankten sich auch für die überwältigende Unterstützung bei der Durchführung des Kreisverbandsmusikfestes Ende Mai/Anfang Juni vergangenen Jahres. Auch Dirigent Klaus Wachter ließ es mit seinem Tenorhorn nicht nehmen, dabei zu sein, und führte seine Gruppe durch Haidgau.

Vor annähernd jeder Haustüre spielte jede der sieben Gruppen zwei Lieder – das Spektrum reichte vom anspruchsvollen „Es ist ein Ros entsprungen“ bis hin zu „O Tannenbaum“. In der mitgebrachten Stofftüte landete neben Geldspenden auch Süßigkeiten. Die für ihre Gastfreundschaft bekannten Haidgauer luden die Schnurranten-Gruppen auch oft ins warme Wohnzimmer, auf einen Kaffee oder die Älteren im Team auch einmal auf etwas anderes Wärmendes ein.

Mit den Menschen ins Gespräch kommen

Posaunist Edmund Föhr, der gemeinsam mit Rica Krug (Klarinette), Sara Zupfer (Saxofon), Johanna Dieng (Trompete) und Theresa Steinhauser (Flöte) unterwegs war, freute sich, dass der Benefizcharakter des diesjährigen Neujahrsanblasen auch bei den Leuten sehr gut ankam: „Ein weiterer sehr positiver Effekt bei dem ,Von Haus zu Haus gehen’. Wir kommen mit Leuten ins Gespräch, mit denen man sonst das ganze Jahr über nicht zum Reden kommt.“

Rund 2000 Euro sammelten die verschiedenen Gruppen, die im ganzen Dorf unterwegs waren, an diesem Tag für den guten Zweck. Die Haidgauer Musikanten werden damit verschiedene soziale Einrichtungen unterstützen.

Unbezahlbar waren jedoch die vielen schönen Erfahrungen, die Alt- wie Jungmusikanten bei ihrem Zug von Haus zu Haus mit nach Hause nehmen durften.

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