Haidgau verabschiedet Kommandant Alfred Wirth

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 Ortsvorsteherin Ernestina Frick (rechts) mit dem Ehepaar Edeltraud und Alfred Wirth.
Ortsvorsteherin Ernestina Frick (rechts) mit dem Ehepaar Edeltraud und Alfred Wirth. (Foto: Ulrich Gresser)
Ulrich Gresser

In seiner jüngsten Sitzung hat der Ortschaftsrat Alfred Wirth, der 24 Jahre lang Chef der Feuerwehr Haidgau war, als Kommandant feierlich verabschiedet.

24 Jahre lang war Alfred Wirth Abteilungskommandant in Haidgau. „Immer konnten die Haidgauer Bürger auf deine Erreichbarkeit und Hilfe setzen. Mit Ruhe und Sachverstand hast du die Probleme angefasst. Sicher auch deshalb genießt die Abteilung Haidgau bei der Bevölkerung hohes Ansehen“, bedankte sich Ortsvorsteherin Ernestina Frick unter dem Applaus der Ortschaftsräte. „Kameradschaft stand bei dir immer im Vordergrund, deswegen hat die Abteilung Haidgau keine Nachwuchssorgen. Danke zu sagen für alles was du geleistet hast, ist heute mehr als angebracht, und ein kleines Geschenk kann sicher nicht das entgelten, was du in diesen 24 Jahren geleistet hast.“ Frick überreichte auch Wirths Ehefrau Edeltraud einen Blumenstrauß, denn diese sei habe immer bei allen Aktivitäten ihren „Fredl“ in vielerlei Form unterstützt.

Auch die Sachbearbeiterin für Feuerwehrangelegenheiten ,Heike Hierlemann, und der stellvertretende Kommandant der Gesamtfeuerwehr, Wilfried Vonier, hatten es sich nicht nehmen lassen, bei der Verabschiedung dabei zu sein.

Per einstimmigem Votum hatte der Ortschaftsrat zuvor Hubert Heine für die nächsten fünf Jahre zum Abteilungskommandanten ernannt.

Als weiteren Tagesordnungspunkt konnte die Ortsvorsteherin in der Sitzung vermelden, dass das Gehäuse für den Defibrillator bei der Halle installiert worden sei. Zudem stand ein Baugesuch auf Plan, das nach Meinung einiger Räte „wegen seiner Dachkonstruktion nicht ins Ortsbild passt“. Ortsvorsteherin Frick machte klar, dass man rein rechtlich nichts dagegen machen könne, der Ortschaftsrat allerdings durchaus sein Missfallen äußern könne.

Auch zur Ortsbegehung eines möglichen Spielplatz-Standortes äußerten einige Räte ihren Unmut. Zur Ortsbegehungen seien sie nicht eingeladen gewesen. Die Ortsvorsteherin erklärte dazu, es sei nicht sinnvoll gewesen, weil eh schon sehr viele Personen dabei gewesen seien und es sich ja erst um eine Aufnahme der Ist-Situation gehandelt habe. Der Ortschaftsrat erhalte, sobald erste Vorplanungen vorlägen, darin Einblick.

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