Gemeinschaftskonzert stimmt auf die Adventszeit ein

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 Drei Säulen der MK Eggmannsried (von links): Franz Steinhauser, Josef Langenwalder und Alfred Grimm mit Vorstand Florian Straub
Drei Säulen der MK Eggmannsried (von links): Franz Steinhauser, Josef Langenwalder und Alfred Grimm mit Vorstand Florian Straub. (Foto: KHS)
Karl-Heinz Schweigert

Mit einem festlichen Gemeinschaftskonzert haben am Samstagabend die Musikkapelle Eggmannsried und der Musikverein 1906 Mühlhausen die zahlreichen Zuhörer in der Turn- und Festhalle auf die Adventszeit eingestimmt.

Beide „Grenzkapellen“ sind durch nahe Nachbarschaft und persönliche Kontakte seit langer Zeit eng verbunden, was sich auch in mehreren gemeinsamen Konzerten ausdrückt, so Florian Straub vom Vorsitzenden-Trio der Eggmannsrieder Musikanten. Ihm oblag die Pflicht, zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Blasmusikkreisverbandes Ravensburg, Klaus Wachter, die Ehrungen durchzuführen: Mit Josef Langenwalder und Franz Steinhauser sind „zwei jeweils 60 Jahre aktive Urgesteine und Traummusiker für einen Dirigenten“ nun Ehrenmitglieder der Musikkapelle Eggmannsried. Für fünf Jahrzehnte aktive Mitgliedschaft, darunter viele Jahre im Vorstand, wurde Alfred Grimm zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Charmant und bündig moderierte Lisa Merk von den Gästen aus Mühlhausen den ersten Teil des Konzertes: Unter dem präsent gestaltenden Dirigat von Thomas Buse eröffneten die Musiker, in allen Registern stark besetzt und ausgewogen, mit einem einladenden Konzertmarsch. Die Zuhörer wurden dann in die faszinierende Märchenwelt von „Rapunzel“ entführt, gefolgt von einer modernen Adaption von Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie. Mystisch und bedrohlich gelang dann das Musical „Tanz der Vampire“, um dann mit der farbenfrohen „Jahrmarkt-Atmosphäre“ eines Marsches und als Zugabe mit der bekannten Hymne „die Freude“ ebenfalls von Beethoven zu schließen.

Nach der Pause warteten die Gastgeber mit Franziska und Marina Gütler sowie Sabrina Heine gleich mit drei couragierten Moderatorinnen auf: Sie führten mal zusammen mal solo durch ein von Dirigent Bernd Butscher ebenso breit gespanntes Programm, das vom wirkungsvollen Festmarsch, über das römische Leben auf der „Via aurelia“ und schauerhaften Giften im „Todten Moos“ bis hin zu spannungsreichen Welt der Videospiele reichte. Beschlossen mit einem aufmunternden Marsch folgten nach anhaltendem Applaus noch zwei Polkas, gemäß den Worten eines bekannten Bad-Wurzacher Blasmusik-Komponisten: „Oine hätten wir sowieso no gschbielt“.

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