Fröhliche Stimmung herrscht beim gemeinsamen Singen.
Fröhliche Stimmung herrscht beim gemeinsamen Singen. (Foto: CHO)
Christine Hofer-Runst

Im idyllischen Garten des Sepp-Mahler-Hauses lud dessen Tochter, Adelgund Mahler, am Maifeiertag zum Apfelblütenfest ein. Wunderschöner Sonnenschein und angeregtes Vogelgezwitscher umrahmten das Treffen der Gäste aus nah und fern, deren Maiausflug in den romantischen Künstlergarten führte.

Unter dem Dach des üppigen Apfelbaumes, der dem Fest seinen Namen verlieh, versammelten sich etwa 14 Gäste, die Freude am gemeinsamen Musizieren hatten. Bei frischgepresstem Apfelsaft und -gebäck wurde deutsches Liedgut aus längst vergangener Zeit intoniert. Einen besonderen Gast in ihrer Runde durfte die Künstlertochter willkommen heißen: Eine Frau aus Hamburg, die derzeit in Bad Wurzach als Kurgast verweilt, schloss sich den Sängern an. Musikalisch begleitet wurde der Nachmittag von Marc Besenthal an der Gitarre.

Auf die Frage, wo das Fest seinen Ursprung hatte, antwortete Adelgund Mahler: „Schon in den 1970ern hatten wir Besuch von lieben Freunden, die immer betonten, wir kommen, wenn der Apfelbaum blüht.“ Lange Zeit war diese liebgewordene Tradition vergessen, erst im Jahre 2014 kehrten die Erinnerungen an diese schöne Zeit zurück und seither wird das Apfelblütenfest jährlich gefeiert.

Grummelige, tiefe Bässe, gepaart mit hellen Stimmen füllten den Garten und die zahlreichen Vögel stimmten mit munterem Gezwitscher in den Gesang der Gäste mit ein. Der kulinarische Höhepunkt war ein warmer Apfelstrudel aus dem hauseigenen Sonnenofen.

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