Ein Festgottesdienst der besonderen Art

 Die neuen Konfirmanden stellen sich vor.
Die neuen Konfirmanden stellen sich vor. (Foto: Patricia Gragnato)
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Am 18. September feierte die evangelische Kirchengemeinde Bad Wurzach einen besonderen Festgottesdienst, der musikalisch vom Posaunenchor unter der Leitung von Johannes Wirth abgerundet wurde. Nicht nur, dass eine Taufe stattfand und sich die neuen Konfirmanden vorstellten, auch die Predigt war außergewöhnlich. Aber zum Anfang.

Bereits in ihrer Begrüßung stellte Pfarrerin Silke Kuczera fest, dass Taufe und Konfirmation eng zusammen gehören; denn in der Taufe sagen die Eltern und Paten „ja“ zu Gott, bei der Konfirmation tun dies die Jugendlichen selbst. Die Taufe wurde von Prädikantin Astrid Greshake vollzogen, wobei es ein neues Element in der evangelischen Kirche gibt, nämlich den Taufbaum; er stammt aus dem KBZO in Weingarten, wurde beim Wiesenfest verschönert und bekommt nun bei jeder Taufe einen hölzernen Apfel mit dem Namen des Getauften angehängt. Nach der Taufe stellten sich die Konfirmanden vor, indem sie nicht nur ihre Namen nannten, sondern auch jeder zwei Gegenstände mitbrachten, die etwas über sie selbst als auch über ihren Glauben aussagten.

So gewannen die zahlreichen Gottesdienstbesucher einen ersten Eindruck von Silvan Bolsinger, Johanna Eisleb, Mia Keller, Mara Koerver, Carolin Rost, Tim Wachter und Kim Weber. Auch die Predigt bezog sich auf die Konfirmandenzeit, denn Kuczera schlüpfte in die Rolle eines etwas ratlosen Konfirmanden, dem - in der Kirche sitzend - auf einmal Gott, gesprochen von Greshake, antwortet; eine umwerfende Dialogpredigt, die aufgrund der aktuellen Jugendsprache sehr authentisch wirkte. Das Gespräch mit Gott führte letztendlich dazu, dass der Konfirmand doch neugierig wurde auf Gott, Glaube und die Kirche. Eine außergewöhnliche Predigt, die es sich für jeden lohnen würde anzuhören.

Im Anschluss überreichte Kirchengemeinderatsvorsitzende Ursula Weizenegger jedem der Jugendlichen seine in weiß gehaltene Bibel, die jeder nach eigenem Gusto gestalten kann. Passenderweise endete der Gottesdienst mit einem außergewöhnlichen Nachspiel des Posaunenchors, denn „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch animierte zum Mitsingen und -wippen.

Danach wurde im Gemeindehaus bei einem Sektempfang das einmal im Quartal stattfindende Geburtstagsständchen gefeiert, bei dem sich alle, die in den vergangenen drei Monaten ihr Wiegenfest begangen hatten, vom Posaunenchor ein Lied aus dem Gesangbuch wünschen durften.

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