„Chortissimo“ gab Konzert auf der Bundesgartenschau

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 Der „Chortissimo“ Eintürnen auf der „Fährlesbühne“ der Bundesgartenschau, einer umgebauten Fähre auf dem Neckar.
Der „Chortissimo“ Eintürnen auf der „Fährlesbühne“ der Bundesgartenschau, einer umgebauten Fähre auf dem Neckar. (Foto: Chortissimo Eintürnen)
Schwäbische Zeitung

Der „Chortissimo“ Eintürnen hatte am Samstag, 1. Juni einen Auftritt auf der Bundesgartenschau in Heilbronn.

Am verlängerten Wochenende über Christi Himmelfahrt fand dort das Chorfest des Schwäbischen Chorverbands statt. Dabei wirkten laut Pressemitteilung des Chores rund 7000 Sänger bei über 300 Veranstaltungen mit. Die Konzerte der Chöre fanden sowohl in der Innenstadt Heilbronns als auch auf dem Gelände der Bundesgartenschau statt.

Für den „Chortissimo“ Eintürnen hatte die Dirigentin Daniela Apel einen Auftritt direkt auf der Bundesgartenschau organisiert, womit der Chor das Glück hatte, auf der sogennanten „Fährlesbühne“ auf dem Neckar aufzutreten. Die ehemalige Haßmersheimer Fähre wurde umgebaut und dient nun als Bühne. Damit war das Konzert eine Premiere, denn es war die erste Aufführung des Chores auf einem Schiff.

Unter dem Motto „Lebe das Leben“ sang der Chortissimo die Lieder „Seite an Seite“, „Fields of gold“, „Carriers of the light“, „Wunder geschehn“, „Viva la vida“ und „Auf uns“. Isabell Fesseler und Matthias Zimmer begleiteten den Chor am Piano. Als Zugabe brachte der Chor das „Baba Yetu“ mit einem Solo von Conny Sägmüller und Matthias Zimmer zu Gehör.

Die Zuhörer hatten es sich auf schattigen Plätzen gemütlich gemacht und konnten so das Konzert in der Parkanlage genießen. Auch die Sänger des Chores hatten noch ausreichend Gelegenheit, auf der blühenden Bundesgartenschau zu verweilen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen.

Bis spät in die Sommernacht bildeten sich an verschiedenen Plätzen in der Stadt Grüppchen, die spontan mit anderen Chören zusammen sangen. Auch die Mitglieder des „Chortissimo“ schlossen sich hierbei an und machten das Chorfest somit lebendig. Dabei durften die Sänger erneut erleben, wie wohltuend es ist, dass Singen einfach verbindet und Gemeinschaft stiftet.

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