Blühstreifen sorgen für farbenfrohe Abwechslung

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 Das Grünteam beim Bauhof Bad Wurzach freut sich über die blühenden Streifen.
Das Grünteam beim Bauhof Bad Wurzach freut sich über die blühenden Streifen. (Foto: Stadt Bad Wurzach)
Schwäbische Zeitung

Der städtische Bauhof hat sich laut einer Pressemitteilung der Stadt Bad Wurzach an der Aktion „Blühende Verkehrsinseln“ des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg beteiligt und im Frühjahr rund 1300 m² mit sogenannten „Blühstreifen“ angesät.

Seit mehreren Jahren verfolgt der Bauhof im Rahmen von allgemeiner Grünpflege und Stadtmarketing das Konzept, regelmäßig blühende und dennoch pflegeleichte Bewirtschaftungsflächen zu erreichen, die einladend auf Bürger und Gäste wirken. So wurden in diesem Rahmen beispielsweise in den vergangenen Jahren verschiedene Ortseingänge und Verkehrsinseln neu bepflanzt und gestaltet. „Mit der aktuellen Pflanzung von Blühstreifen können wir dabei gleich mehrere Aspekte gleichzeitig abdecken“, berichtet Erika Dennenmoser, Leiterin des Grünteams im städtischen Bauhof. Neben dem farbenfrohen Erscheinungsbild insbesondere zur Blütezeit würden die speziell ausgesuchten Blumenmischungen nämlich Lebensraum für zahlreiche Insektenarten bieten.

Anfang Mai habe der Bauhof insgesamt im Kernort rund 1300 m² Fläche mit den entsprechenden Blühstreifen neu eingesät, beispielsweise in der Memminger Straße, Biberacher Straße, Leutkircher Straße, beim Leprosenhaus, beim Baubetriebshof sowie mit einer Fläche von knapp 500 m² auch im Kurpark. In den einzelnen Blühstreifen würden sich bereits jetzt zahlreiche Bienen und Insekten tummeln.

Bei den verwendeten Blumenmischungen handle es sich um eine Mischung aus einjährigen und mehrjährigen Pflanzen, um bereits im ersten Jahr einen sichtbaren Effekt zu erhalten. „Rund 30 verschiedene Blumenarten sind in den einzelnen Blühstreifen vorzufinden“, erläutert die Grünteamleiterin weiter. Um den Unkrautwuchs einzudämmen, seien vor der Bepflanzung extra die Böden ausgetauscht und eine nährstoffarme Bodengrundlage geschaffen worden. „Wir hoffen, dass damit der Pflegeaufwand überschaubar bleibt“.

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