Beim Jiu-Jitsu Bewegung und Konzentration geübt

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Alfred Bliem mit den Ferienkindern beim Schnupper-Jiu-Jitsu.
Alfred Bliem mit den Ferienkindern beim Schnupper-Jiu-Jitsu. (Foto: CHO)
Christine Hofer-Runst

Bedrohliche Kampfeslaute dringen aus den Räumlichkeiten von Bliems Bunter Bühne nach draußen. Beim Kinderferienprogramm steht Jiu-Jitsu auf dem Plan. 13 Mädchen und Buben starteten mit Bewegung und Konzentration in die letzte Ferienwoche und machten sich fit für die Schule.

„Faust machen und gefährlich schauen“ gab Alfred Bliem das Motto zum Gruppenfoto vor. Damit war es auch schon genug der Klischees, denn Jiu-Jitsu ist eine Selbstverteidigungssportart, in der Gewalt oder Aggressionen vollkommen fehl am Platze sind. Deshalb gab es vor dem Aufwärmtraining auch eine ausgiebige Ansage des Trainers über Benehmen und Verhalten, die alle Teilnehmer befolgen mussten.

Anschließend kam ordentlich Bewegung ins Spiel. Richtiges Fallen wurde ausgiebig geprobt, Fäuste gingen nach oben, und bei den Koordinationsübungen war höchste Konzentration gefragt, damit sich weder Arme noch Beine verknoteten. Nur mit diesen Vorbereitungen war es im Anschluss möglich, die „große Außensichel“ durchführen zu können. Linker Fuß nach vorn, rechtes Bein ins Knie und die Armstellung dabei nicht außer Acht lassen.

Natürlich durften die Kinder das Gelernte auch praktisch ausprobieren. Der Trainer war der „böse Angreifer“, der abgewehrt werden musste. Mit Selbstschutz und einem ordentlichen Tritt vors Schienbein stellten sich die Kleinen dem Bösewicht, um ihn im Anschluss, durchaus selbstbewusst und zielstrebig, auf die Bodenmatten zu befördern.

Vor der Verabschiedung nahm Alfred Bliem der Rasselbande noch das große Ehrenwort ab, die Übungen weder an der kleinen Schwester, noch an der Großmutter, auszuprobieren. Mit dem japanischen Verbeugungsgruß endete ein bewegter Nachmittag.

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