Hoher Besuch in der Käserei
Bad Wurzach – Landes-Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch hat die Käserei Vogler in Gospoldshofen besucht. Was sie sah, hat sie begeistert.
Redakteur Bad Wurzach

Begeistert hat sich Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch nach ihrem Besuch in der Käserei Vogler in Gospoldshofen gezeigt.

Die CDU-Politikerin aus Heilbronn ist Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Als solche ist Gurr-Hirsch auch verantwortlich für die Aktion „Schmeck den Süden“, ein Gastronomen-Netzwerk, das seit mehr als 20 Jahren existiert. Es wurde vom Gaststättenverband Dehoga Baden-Württemberg und dem Ministerium entwickelt. Eine Bewertungskommission zeichnet nach vorgegebenen Qualitätsstandards teilnehmende Betriebe aus. Je nach Anzahl der ausgewiesenen „Schmeck den Süden“-Gerichte auf der Speisekarte werden die Betriebe mit einem bis drei Löwen klassifiziert.

Die Vermarktungsinitiative stehe für hochwertigen regionalen Genuss und Gastronomie-Kultur im Genießerland Baden-Württemberg, heißt es in ihrer Selbstdarstellung.

Die Käserei Vogler, die neben Herstellung und Ladenverkauf von Käse, auch eine Gastronomie („Sennerstüble“) in Gospoldshofen betreibt, ist in Gurr-Hirschs Augen hervorragend geeignet, um an dieser Initiative teilzunehmen. „Sie sind ein idealer Genussbotschafter“, so die Staatssekretärin zu Eigentümer Jörg Vogler. „Und sie hätten als Käserei auch ein Alleinstellungsmerkmal.“ Der Gospoldshofener versprach der Christdemokratin: „Ich werde mich mit dem Thema befassen.“

Vogler und seine Stellvertreterin Carolin Müller hatte Gurr-Hirsch, den CDU-Landtagsabgeordneten Raimund Haser und die Bad Wurzacher Bürgermeisterin Alexandra Scherer (CDU) zuvor durch die Produktionsanlage des Betriebs geführt. Dort werden nach seinen Ausführung täglich an die 4000 Liter Milch, die von sechs Höfen aus der unmittelbaren Umgebung abgeholt werden, verarbeitet. Aus dieser Menge entstehen 360 Kilogramm Käse. Unter anderem Emmentaler, weshalb in Gospoldshofen „die kleinste Emmentaler-Käserei Baden-Württembergs“ steht, wie Vogler seinen Gästen erzählte.

Nach der Produktionsanlage warfen die Besucher noch einen Blick in Voglers Käserei-Museum, das für viele Touristen auch ein Anziehungspunkt ist. 300 Ausflugsbusse zieht die Käserei nach eigenen Angaben jährlich nach Gospoldshofen. „Wir arbeiten dabei Hand in Hand mit den anderen touristischen Anziehungspunkten der Stadt, vor allem dem Torfbähnle“, erzählte Carolin Müller.

Mit seiner Gastronomie hat sich Vogler bereits der regionalen Aktion LandZunge angeschlossen, bietet dementsprechend neben seinem eigenen Käse im Laden auch andere regionale Produkte an und verwendet diese auch für seine Speisen.

„Gut, dass es so etwas gibt“, lobte Friedlinde Gurr-Hirsch das Gesehene – und hofft nun auf einen weiteren Genussbotschafter für ihre Schmeck-den-Süden-Kampagne.

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