Bad Wurzacher zu Besuch in der Partnerstadt Popielów

Externer Leser-Inhalt

Die hier veröffentlichten Artikel wurden von Vereinen und Veranstaltern, Kirchengemeinden und Initiativen, Schulen und Kindergärten verfasst. Die Artikel wurden von unserer Redaktion geprüft und freigegeben. Für die Richtigkeit aller Angaben übernimmt schwäbische.de keine Gewähr.

Nach zweijähriger coronabedingter Pause wurde in diesem Jahr wieder das traditionelle Erntedankfest in der polnischen Partnergemeinde Popielów gefeiert. Eine kleine Delegation aus Bad Wurzach mit Bürgermeisterin Alexandra Scherer folgte der Einladung von Sybilla Stelmach, der Bürgermeisterin aus der Partnerstadt.

Nach der Ankunft am Freitag fand im Kulturzentrum Popielów ein erstes Treffen mit Vertretern des Gemeinderats und der Stadtverwaltung sowie der slowakischen und der tschechischen Partnerstädte Popielóws und der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin statt, deren Feuerwehr enge Beziehungen zum Ortsteil Karłowice hält.

Bei bestem Wetter führte das Programm am Samstag die Besuchergruppe zum Schloss Moszna. Eine Besichtigung des im Barock-, Neogotik- und Neorenaissance-Stil erbauten Schlosses mit seinen 99 Türmen sowie ein Spaziergang in den Parkanlagen hinterließen bleibenden Eindruck. Interessant war auch der Stadtrundgang in Opole (Oppeln). Zentraler Platz der rund 130 000 Einwohner zählenden historischen Hauptstadt Oberschlesiens ist der „Ring“ mit seinen barocken Bürgerhäusern und dem Rathaus im Stil des florentinischen Palazzo Vecchio.

Zurück in Popielów zeigte Bürgermeisterin Stelmach den Besuchern das neu gestaltete Freibad der Gemeinde. Ein großer Schwimmbereich in einem See, der über einen breiten Sandstrand erreichbar ist, sowie Spiel- und Sportmöglichkeiten auf dem Gelände machen das Bad in den Sommermonaten zu einem Treffpunkt für Jung und Alt.

Ebenfalls ein besonderes Erlebnis waren die Feierlichkeiten des Erntedankfestes am Sonntag, die in der Teilgemeinde Kaniów stattfanden. Den Auftakt bildete eine heilige Messe unter freiem Himmel, in deren Mittelpunkt die Segnung des Erntedankbrotes und die kunstvollen Erntekronen standen, die von den einzelnen Teilgemeindenangefertigt werden. Danach folgte ein Festumzug.

Bei einem kurzen offiziellen Festakt überreichte Bürgermeisterin Alexandra Scherer der polnischen Kollegin ein eigens zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft gefertigtes Bild mit dem Umriss der Großgemeinde Bad Wurzach für das Rathaus in Popielów. Mit sehr persönlichen Worten bedankte sich Sybilla Stelmach für die große Unterstützung durch die Spendenaktion des Partnerschaftsvereins „Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge in Popielów“ und bat darum, diesen „tiefempfundenen Dank“ an alle in Bad Wurzach zu übermitteln. Mit den Spenden konnten unter anderem Projekte vor allem für geflüchtete Kinder und Jugendliche finanziert und verschiedene Unterbringungsmöglichkeiten für geflüchtete Familien geschaffen werden.

Der Besuch war eine von allen Teilnehmern als sehr gelungen empfundene partnerschaftliche Begegnung.

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Persönliche Vorschläge für Sie