Allgäu Yetis bringen Partystimmung nach Dietmanns

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Christine Hofer-Runst

Der Vorsitzende des Musikvereins Dietmanns, Markus Riß, hatte gute Laune; und allen Grund dafür. Am vierten Abend des Musikfestes, der Meckatzer Blasmusiknacht war das Festzelt im Dorf erneut ein Anziehungspunkt für Alt und Jung.

Fesche Dirndl, kunstvolle Frisuren und coole Styles, Krachlederne mit Tennissocken und Turnschuhen prägten das Bild der zumeist jüngeren Gäste, die an diesem lauen Frühsommerabend nach Dietmanns kamen. Keine Frage, der sprichwörtliche Wettergott war auch in diesem Jahr wieder ein Dietmannser, oder wie Riß es formulierte: „Wir sind halt einfach das ganze Jahr brav.“ Beste Voraussetzungen also für eine gelungene Party- und Stimmungsnacht.

Umlandmusikanten machen den Auftakt

Als Vorgruppe spielten zum Warm-up die Umlandmusikanten traditionelle Blasmusik. Dirigent Bernd Butscher hatte dafür ein Programm aller großen Klassiker des Genres zusammengestellt. Polkas und Märsche von Ernst Mosch und Peter Schad brachten das Publikum im Zelt in Schunkellaune und Feierstimmung. Als sich die Umländer mit dem Lied „Dem Land Tirol die Treue“ verabschiedeten, standen ihnen die Gäste geschlossen und mit gesanglicher Chorunterstützung zur Seite.

Die Allgäu Yetis starteten ihr Programm anschließend äußerst schwungvoll mit zwei Märschen. Schon beim Hoch- und Deutschmeistermarsch war der flotte Unterton der klassischen Blasmusik unverkennbar.

Das Tempo verschärft

Die jungen Musiker aus Legau und Maria Steinbach verschärften zügig das Tempo und heizten den Stimmungspegel beim Publikum an. Unterstützt wurden die Jungs dabei von Tina Miller und Nadine Moosherr, zwei Sängerinnen, die in ihrem Outfit nicht nur eine wahre Augenweide waren, sondern auch das gesamte Repertoire, von Schlager bis Partykracher, perfekt beherrschten.

Mit diesem Abend ging das 43. Frühlingsfest in Dietmanns mit enormem Tempo auf die sprichwörtliche Zielgerade. Für Markus Riß ein guter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen und sich bei den vielen Helfern zu bedanken, ohne deren Unterstützung das Fest nicht durchzuführen wäre. Sein ganz besonderer Dank galt den Dorfbewohnern, die während der Festtage mit Toleranz und Verständnis, das bunte Treiben, rund um den Zeltplatz, gelassen hinnehmen.

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