Überdurchschnittliche viele Erstspender

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 Peter Mühlebach spendete zum 111. Mal Blut.
Peter Mühlebach spendete zum 111. Mal Blut. (Foto: Hofer-Runst)
Christine Hofer-Runst

Bereits zur Halbzeit der Frühjahrs-Blutspendeaktion in der Realschule Bad Wurzach hat Pressewart Alfred Kneer eine optimistische Prognose abgeben: „Unser Ziel sind 280 Konserven.“ Angesichts der langen Warteschlange bei der Anmeldung und den vollbesetzten Entnahmeliegen ein durchaus erreichbares Ziel.

Der Termin der DRK-Ortsgruppe Bad Wurzach fand etwa drei Wochen früher statt als in den vergangenen Jahren. „Einige Spender mussten wir leider abweisen, weil ansonsten die zulässige Spendenanzahl in der Zwölfmonatsfrist überschritten wäre“, bedauerte er die wirklich knappe Zeitdifferenz. Bad Wurzachs Blutspendebeauftragter Frank Fässler vermisste zudem die zuverlässigen muslimischen Spender. „Derzeit ist Ramadan, eine Blutspende ohne ausreichendes Trinkvolumen wäre deshalb schlicht unverantwortlich“, erklärte er das Fernbleiben der durchschnittlich 30 Freiwilligen.

Bewährt habe sich jedoch der neu eingeführte Beginn der Aktion. Statt wie bisher um 15 Uhr öffneten die zahlreichen Helfer bereits eine halbe Stunde früher die Pforten. Laut Fässler entzerrte das die Situation nachhaltig und führte nur vereinzelt zu Stockungen im allgemeinen Ablauf.

Das Ziel des Pressewartes wurde knapp unterschritten. Insgesamt konnte der Ortsverband Bad Wurzach 270 Blutkonserven nach Ulm weitergeben.

19 Freiwillige mussten zurückgestellt werden, dafür war die Anzahl der Erstspender mit 29 überdurchschnittlich hoch. Zahlreiche Mehrfachspender trugen zu dem sehr guten Ergebnis bei. Mit der 193. Spende dürfte Martin Joppke aus Waldburg die Liste anführen.

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