Zweitklässler wollen besseren Klimaschutz

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 Die Zweitklässler gemeinsam mit Gerlinde Buemann (links, bei der Stadtverwaltung für Schulen zuständige Fachbereichsleiterin),
Die Zweitklässler gemeinsam mit Gerlinde Buemann (links, bei der Stadtverwaltung für Schulen zuständige Fachbereichsleiterin), Hiltrun Bernhard (Zweite von links, Lehrerin), Brigitte Göppel (Stadtverwaltung, Zweite von rechts) und Bürgermeister Roland Weinschenk (rechts). (Foto: Isabel Jäger)
Schwäbische Zeitung

„Wir wollen mehr Klimaschutz“ – mit dieser Botschaft haben 22 Kinder von der Döchtbühl-Grundschule gemeinsam mit ihrer Lehrerin Hiltrun Bernhard Waldsees Bürgermeister Roland Weinschenk und Vertreter des städtischen Energie-Teams im Rathaus besucht.

Die Grundschüler hatten im Frühjahr ursprünglich vorgehabt, eine kleine Demonstration durch die Fußgängerzone von Bad Waldsee zum Thema Klimaschutz zu veranstalten. Da ihre Lehrerin aber daran nicht teilnehmen konnte, schrieben die Kinder einen Brief an den Bürgermeister. Sie fragten, was der European Energy Award bedeutet und wollten wissen, was die Stadt für den für sie so wichtigen Klimaschutz unternehme.

So lud Roland Weinschenk laut Pressemitteilung der Stadt die Kinder mit ihrer Lehrerin ins Rathaus ein. Hier durften sie sich zuallererst das Büro des Bürgermeisters anschauen und erste Fragen stellen. Anschließend ging es in den historischen Sitzungssaal. „Wir freuen uns sehr, dass Ihr Euch so stark für den Klimaschutz in unserer Stadt interessiert“, wird Weinschenk in der Mitteilung zitiert. Was der European Energy Award (eea) ist, was die Stadt Bad Waldsee dabei leistet, was sie für den Klimaschutz in der Stadt tut und wie sich der Klimawandel bisher auf die Stadt ausgewirkt hat – darüber informierte Brigitte Göppel vom städtischen Energieteam anhand einer kindgerechten Präsentation. Auch zu den Fragen, was Schüler für den Klimaschutz tun können und wie man sinnvoll CO2 reduzieren kann, hatte sie für die kleinen Gäste interessante Antworten.

Eine der Schülerinnen erklärte, dass sie den Tornado in Reute vor einigen Jahren miterlebt habe, den sie nie wieder vergessen werde, heißt es in der Mitteilung weiter. Das sei für sie der Anstoß gewesen, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Auch die übrigen Kinder stellen rege Fragen und erzählten, was sie selber alles schon für den Klimaschutz getan haben. Am Ende des Vortrags waren sich alle einig, künftig selbst noch mehr beim Klimaschutz aktiv zu werden und zum Beispiel keine Einwegflaschen und -verpackungen zu verwenden oder mehr mit dem Rad zu fahren als im „Elterntaxi“. Zum Abschluss bekam jedes Kind ein Insekten-Malbuch, ein Energiespar-Büchle sowie weitere Infos zum Umwelt- und Klimaschutz.

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