In dem maroden und seit längerem leerstehenden Gebäude wohnten zuletzt junge Flüchtlinge.
In dem maroden und seit längerem leerstehenden Gebäude wohnten zuletzt junge Flüchtlinge. (Foto: Sabine Ziegler)
saz

Das ehemalige Wohnheim auf dem Waldseer Krankenhausgelände ist in den vergangenen zwei Wochen geräumt worden und soll nach Angaben des Landratsamtes in den nächsten drei, vier Jahren abgerissen werden.

Wie der Hauseigentümer, der Landkreis-Eigenbetrieb IKP, auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“ ergab, wohnten in dem maroden und seit längerem leerstehenden Gebäude zuletzt junge Flüchtlinge. Früher waren hier nach OSK-Auskunft Pflegeschülerinnen untergebracht.

Schimmelbildung

Wie Landratsamt-Sprecherin Corinna Aumann informierte, wurde das Haus „aufgrund von Mängeln an den Elektroverteiler- und Sanitäranlagen sowie an der Bausubstanz außer Betrieb genommen“. Offenbar bildete sich im Zuge einer Durchnässung von Decken und Wänden Schimmel. „Eine Wiederinbetriebnahme beziehungsweise Ertüchtigung des Gebäudebestandes wird wegen des enorm hohen Aufwandes für die Sanierung von Gebäude und technischen Anlagen sowie der notwendigen Verbesserung des baulichen Brandschutzes ausgeschlossen“, heißt es dazu weiter seitens der Kreisverwaltung.

Nach Einschätzung des Eigenbetriebes IKP seien die vorhandenen Grundrisse „für Wohnnutzungen nur bedingt geeignet“.

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