„Wir wollen für verkehrspolitische Themen sensibilisieren“

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 Tauschen sich über verkehrspolitische Themen aus: Elke Müller (Omnibus Müller), Wolfgang Heine (IHK), Budnestagsabgeordneter Jo
Tauschen sich über verkehrspolitische Themen aus: Elke Müller (Omnibus Müller), Wolfgang Heine (IHK), Budnestagsabgeordneter Josef Rief, RBO-Geschäftsführer Bernd Grabherr, Philipp Reinalter (Strauss Reisen), Landtagsabgeordneter Raimund Haser, Frank Wiest (HVB Wiest + Schürmann Verkehrsbetriebsgesellschaft), Bodo-Geschäftsführer Jürgen Löffler, Horst Bottenschein (Bottenschein Reisen), Mario Schuler (Omnibus Schuler), Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger und Landtagsabgeordneter August Schuler. (Foto: RBO)
Schwäbische Zeitung

„Miteinander statt übereinander sprechen“ lautet das Motto bei der Veranstaltung „Politik trifft Verkehr“. Bereits zum 13. Mal haben sich private Busunternehmer der Regionalverkehr Bodensee-Oberschwaben GmbH (RBO) mit CDU-Abgeordneten sowie Vertretern des Bodo-Verkehrsverbunds und der Industrie- und Handelskammer (IHK) getroffen. Das geht aus einer Pressemitteilung der RBO hervor.

„Wir wollen die Politiker für die verkehrspolitischen Themen sensibilisieren, die uns aktuell am Herzen liegen“, sagt RBO-Geschäftsführer Bernd Grabherr. In diesem Jahr nahmen die Landtagsabgeordneten Raimund Haser (Wangen), August Schuler (Ravensburg) und Thomas Dörflinger (Biberach) sowie der Biberacher Bundestagsabgeordnete Josef Rief an dem zweistündigen Gespräch bei „Omnibus Müller“ in Bad Waldsee teil. Diskutiert wurde über den aktuellen Stand der Finanzierungsreform, die Bedeutung des Busverkehrs für Umwelt- und Klimaschutz, die Behebung des Busfahrermangels, die Digitalisierung und der Breitbandausbau im ÖPNV sowie über den neuen BW-Tarif, der mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember gilt.

Die CDU-Vertreter aus Land, Bund und Europaparlament schätzen die Gespräche laut Pressemitteilung sehr. „Wir brauchen weiterhin starke mittelständische Busunternehmen. Deshalb ist uns der Austausch mit den regionalen Vertretern des Busgewerbes auch sehr wichtig“, resümiert Thomas Dörflinger, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.

Die RBO ist eine Kooperation von 15 privaten Busunternehmen im Bodo-Verkehrsverbund. Eigenen Angaben zufolge möchten die Omnibusunternehmen zu einer ständigen Verbesserung des ÖPNV im Verkehrsverbund beitragen. Mit ihren Partnern sei die RBO Anlaufstelle für Kunden und Aufgabenträger und möchte kundenfreundliche ÖPNV-Angebote und Service gestalten. Die Busunternehmer sind auf 62 Linien unterwegs und leisten im Jahr rund zehn Millionen Streckenkilometer im Linienverkehr. Sie investieren bislang jährlich rund sieben Millionen Euro in neue Busse.

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