Die Feier der Einkleidung von Schwester M. Tobia und Schwester M. Jakoba.
Die Feier der Einkleidung von Schwester M. Tobia und Schwester M. Jakoba. (Foto: Kloster Reute)
Schwäbische Zeitung

Wie wird Frau eigentlich Schwester?

Die Ordensausbildung gliedert sich in unterschiedliche Stufen. Hat eine junge Frau Interesse den Weg in die Schwesterngemeinschaft hinein zu gehen, erfolgt zunächst der Schritt in die Kandidatur, deren zeitliche Dauer individuell geregelt wird. Es folgt das, in der Regel einjährige Postulat. Es schließt sich die zweijährige Zeit des Noviziates an, an deren Beginn die festliche Feier der Einkleidung steht. Die junge Frau erhält Kleid, Schleier, Tau und Lebensform, sowie den Schwesternnamen. Mit der Profess endet das Noviziat und beginnt das Juniorat, welches ungefähr fünf Jahre dauert und mit der Feier der Ewigen Profess endet. Danach gehört die Schwester mit allen Rechten und Pflichten zur Ordensgemeinschaft und erhält als Zeichen dieser Entscheidung einen goldenen Ring. (sz)

Zwei junge Frauen haben mit der Feier der Einkleidung ihr Noviziat bei den Franziskanerinnen von Reute begonnen.

Wer geht denn heute noch ins Kloster? Es sind wenige, die den Weg in eine Ordensgemeinschaft wagen. Umso größer ist laut einer Pressemitteilung im Kloster Reute die Freude über zwei neue, junge Schwestern, die am vergangenen Samstag einen weiteren Schritt der Ordensausbildung getan haben und die Berufung in sich spüren, das Leben als Franziskanerin zu leben. Im festlichen Rahmen wurden die beiden Postulantinnen Jessica Hartmann (25) und Magdalena Gäbler (34) ins Noviziat der Gemeinschaft aufgenommen.

25- und 34-Jährige ins Noviziat aufgenommen

Jessica, aus Salach stammend, und Magdalena, gebürtig aus Berg-Höhenrain am Starnberger See, führte ihr Weg zu den Franziskanerinnen von Reute, so der Pressetext. Nach einer Zeit der Kandidatur, dem ersten Kennenlernen der Ordensgemeinschaft und dem Einzug ins Kloster, folgte im Sommer 2017 das Postulat. Anschließend an diese Einübungs- und Prüfungszeit, in der sie das Leben in Gemeinschaft noch besser kennenlernen konnten, haben sich nun beide für den nächsten Schritt entschieden.

Im Kreis der Schwesterngemeinschaft, mit Angehörigen und Freunden erhielten sie in einem Gottesdienst von Generaloberin Schwester Maria Hanna Löhlein die Ordenstracht: das Kleid, den weißen Novizinnenschleier und das Tau, das Segens- und Kreuzzeichen der franziskanischen Familie sowie die Lebensform der Gemeinschaft. Ebenso erhielten die neuen Schwestern ihren Schwesternnamen.

Im Vorfeld durften sie dazu bei der Generalleitung drei Namensvorschläge abgeben, aus denen der Schwesternnamen ausgewählt wurde. Wie alle Franziskanerinnen von Reute tragen die Novizinnen auch den Namen „Maria" vor dem eigentlichen Schwesternnamen. Wie man dem Pressetext entnehmen kann lautet Jessicas Ordensname Schwester M. Tobia und Magdalena erhielt den Namen Schwester M. Jakoba.

Das nun begonnene Noviziat dauert zwei Jahre und dient der vertieften Einübung in die franziskanische Lebensform der Schwestern. Die Novizinnen, eine gelernte Orthopädieschuhmacherin sowie eine Ärztin, lernen in dieser Zeit verschiedene Aufgabenfelder der Gemeinschaft kennen.

Wie wird Frau eigentlich Schwester?

Die Ordensausbildung gliedert sich in unterschiedliche Stufen. Hat eine junge Frau Interesse den Weg in die Schwesterngemeinschaft hinein zu gehen, erfolgt zunächst der Schritt in die Kandidatur, deren zeitliche Dauer individuell geregelt wird. Es folgt das, in der Regel einjährige Postulat. Es schließt sich die zweijährige Zeit des Noviziates an, an deren Beginn die festliche Feier der Einkleidung steht. Die junge Frau erhält Kleid, Schleier, Tau und Lebensform, sowie den Schwesternnamen. Mit der Profess endet das Noviziat und beginnt das Juniorat, welches ungefähr fünf Jahre dauert und mit der Feier der Ewigen Profess endet. Danach gehört die Schwester mit allen Rechten und Pflichten zur Ordensgemeinschaft und erhält als Zeichen dieser Entscheidung einen goldenen Ring. (sz)

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