Waldseer Rennen ist Auftakt zum „Oberschwäbischen MTB Vielseitigkeitscup“

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Spannende Rennen sind beim „3. Volksbank Allgäu-Oberschwaben Mountain-Bike-Rennen“ am Samstag auf dem „Saubadtrail“ sowie im Hai
Spannende Rennen sind beim „3. Volksbank Allgäu-Oberschwaben Mountain-Bike-Rennen“ am Samstag auf dem „Saubadtrail“ sowie im Haistergau zu erwarten. (Foto: DAV Bad Waldsee)
Freie Redakteurin

Der DAV Bad Waldsee richtet am Samstag, 6. April, das „3. Volksbank Allgäu-Oberschwaben Mountain-Bike-Rennen“ aus. Nach Angaben des Veranstalters haben sich bereits mehr als 100 Radsportler angemeldet. Der Verein wartet in diesem Jahr mit einigen Neuerungen auf und die mehr als 60 ehrenamtlich tätigen Helfer hoffen auf gutes Wetter am Wettkampftag. Das Hauptrennen beginnt um 12 Uhr bei der Gemeindehalle Haisterkirch. Den Startschuss gibt Bürgermeister Roland Weinschenk, weil die Stadt die Schirmherrschaft übernommen hat für dieses Rennen.

Die dritte Auflage dieses Rennens bildet erstmals auch den Auftakt zum „Oberschwäbischen MTB Vielseitigkeitscup“, wie Mitorganisator Patrick Lenich vom DAV informiert. Diese Serie mit fünf Rennen im Jahr 2019 gibt der Vielseitigkeit des Radsports großen Raum und verlangt den Teilnehmern allerhand Können ab, was Technik, Kraft, Taktik und Ausdauer angeht. Die Idee dafür hat André Frank geboren, der als Kommissar MTB Leistungssport für die Region Bodensee-Oberschwaben die Kontakte zu benachbarten Mountainbike-Vereinen knüpfte. Laut Lenich ist Oberschwaben in Sachen Mountainbike-Sport „noch eher ein schwarzer Fleck“ und dieser überregionale Wettkampf soll die Vielseitigkeit sowohl des Nachwuchses als auch der erwachsenen MTB-Fahrer fördern helfen.

Dank geänderter Streckenführung und einem Hindernis direkt am Ziel gewinne der Renntag bei Haisterkirch an Attraktivität hinzu – und zwar für Sportler und für Zuschauer, sichert Lenich zu. Und die Jugend scheint sich angesprochen zu fühlen: Bisher liegen 30 Anmeldungen der Altersklasse U 11/U 13 vor. „Es ist toll, dass unser neues Konzept mit dem Vielseitigkeitscup, das den Nachwuchs fördern soll, so gut angenommen wird“, resümiert Lenich als Verantwortlicher für Koordination, Startnummernausgabe und Nachmeldungen.

Die Starter können je nach Altersklasse am Kinder-, Jugend- oder Hauptrennen teilnehmen. Heuer werden nach Angaben Lenichs zwar weniger Rennen ausgetragen, dafür gehen gleichzeitig mehr Fahrer bei den einzelnen Durchgängen an den Start. „Das erhöht die Attraktivität nochmals deutlich.“ Die Jüngsten fahren eine vier Kilometer lange Runde und legen dabei auch ein Stück auf dem „Saubadtrail“ zurück. „Etwas Geschick auf dem Fahrrad ist dafür erforderlich“, weiß Lenich.

Die Jugend (U 15/U 17) startet auf der Hauptrennstrecke und durchfährt eine Runde von sieben Kilometern Länge. „Die ist gespickt mit abwechslungsreichen Abschnitten, technisch anspruchsvollen Kehren, längeren, flachen Anstiegen, einem Steinfeld, einem Pumptrackabschnitt bis hin zu schwungvollen, kurvenreichen Abfahrten und zwei Rampen“, beschreibt Lenich die Anforderungen. Die Fahrer des Hauptrennens absolvieren diese Runde drei Mal und hier wird auch wieder ein Stadtmeister gekürt. Lenich: „Und hoffentlich erstmals auch eine Stadtmeisterin!“

Mit dem Stand der Vorbereitungen ist man beim DAV zufrieden und hofft auf angenehm temperiertes Frühlingswetter. „Im dritten Jahr ist man gelassener, aber etwas Spannung gehört so kurz vor dem Rennen einfach dazu“ meint Arnold Praisner, der den Ergebnisdienst verantwortet.

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