Volle Kirche beim Marienlob mit poetischen Texten

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 Die Sängerinnen vom Einharter Dreig’sang vor dem Altar sangen volkstümliche Marienlieder.
Die Sängerinnen vom Einharter Dreig’sang vor dem Altar sangen volkstümliche Marienlieder. (Foto: Freundeskreis)
Schwäbische Zeitung

Für ein gut gefülltes Gotteshaus hat im Mai das sonntagabendliche Marienlob von Autor und Liedermacher Franz Wohlfahrt gesorgt. Auf Einladung des Freundeskreises Sankt Peter trug er poetische Texte zu Maria vor, unterstützt vom Einharter Dreig’sang und instrumental untermalt durch die Stubenmusik Cantilena.

Wohlfahrts Gebete orientierten sich laut Pressemitteilung an den Berichten des Lukasevangeliums. Im sogenannten Marienmonat Mai gedenkt die katholische Kirche besonders der Mutter Jesu. Der Bogen wurde gespannt von überlieferten Liedern der Volksfrömmigkeit bis hin zu biblischen Zitaten, nach denen sich Maria als Vorbild für Demut und Gottvertrauen zeigt.

Variantenreich, einmal a-cappella als Sängerinnen volkstümlicher Marienlieder, dann wieder an wechselnden Instrumenten wie Kontrabass, Flöten und Zithern, begleiteten die vier Musikerinnen Franz Wohlfahrt an seiner Gitarre. Gemeinsam mit den Kirchenbesuchern wurde noch ein Marienlied aus dem „Gotteslob“ angestimmt, bevor nach genau einer Stunde die atmosphärisch dichte Andacht mit dem gemeinsamen „Vaterunser“ endete.

Der Einladung der Vorsitzenden des Freundeskreises, Monika Nold, folgten viele der Anwesenden ins Gemeindehaus, wo sie sich bei Erdbeerbowle und Häppchen mit den Musikern und untereinander austauschten. Pfarrer Thomas Bucher habe sich vom Vorgetragenen angetan gezeigt und habe sich versichert, dass das Repertoire der Künstler auch weihnachtliche Musik und Poesie umfasst. Die Zufriedenheit der Kirchenbesucher, die sich einen weiteren Auftritt wohl nicht entgehen lassen würden, habe sich an den vollen Spendenkörbchen gezeigt.

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