Verkehrsthemen werfen bei Stadträten Fragen auf

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 Auch der erweiterte Parkplatz im Unterurbacher Weg an der Therme wurde thematisiert.
Auch der erweiterte Parkplatz im Unterurbacher Weg an der Therme wurde thematisiert. (Foto: Wolfgang Heyer)
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Parken im Unterurbacher Weg, Radabstellanlagen in der Innenstadt und der Kreisverkehr auf dem Frauenberg: Die Stadträte haben in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik (AUT) die Möglichkeit genutzt, Fragen an die Stadtverwaltung zu stellen.

Seit Fertigstellung des erweiterten Parkplatzes im Unterurbacher Weg „wird die Straße dort ständig zugeparkt“, erklärte Franz Spehn (FW) im Gremium. Bürgermeister Roland Weinschenk bat daraufhin um etwas Geduld. Der neuerdings bewirtschaftete Parkplatz sei erst wenige Tage in Betrieb und die Auswirkungen müssten zunächst beobachtet werden. „Ich stelle aber auch fest, dass der Friedhofsparkplatz, wenn ich vorbeifahre, fast leer ist“, so Weinschenk. Jürgen Bucher vom Tiefbauamt ließ darüber hinaus wissen, dass der Gemeindevollzugsdienst den Unterurbacher Weg jüngst kontrollierte und keine Verkehrsbehinderung feststellte. Spehn informierte sich zudem über mögliche Erweiterungspläne des Wohnmobilstellplatzes bei der Therme. Stadtbaumeisterin Andrea Denzel erklärte, dass die Planungsmöglichkeiten voll ausgeschöpft worden seien.

Dominik Souard (GAL) fragte nach dem aktuellen Stand der Radabstellanlagen in der Innenstadt. Bucher erläuterte die Entwicklung: So sei das Innenstadtgebiet in verschiedene Teilgebiete untergliedert worden, die peu à peu abgearbeitet würden. „Aber es handelt sich um ein zähes Geschäft“, gab Bucher unumwunden zu. Die überdachten Stellplätze für Fahrräder seien auf der Grabenmühle sowie im Hasenwinkel sowie am neuen Bürgerbüro beim ehemaligen Finanzamtsgebäude vorgesehen. „Die baulichen Umsetzungen erfolgen mit dem Projektfortlauf“, so Bucher.

Karl Schmidberger (SPD) hakte beim Thema Kreisverkehr auf dem Frauenberg nach, der für Fahrradfahrer und Fußgänger sicherer gemacht werden sollte. Auch hier lautete Buchers Resümee der Vorarbeit: „Zäh.“ Da der Kreisverkehr an einer Landesstraße liegt, sollten die Hälfte der Kosten jeweils Stadt und Land tragen. „Es war ein Finanzierungsthema, das Land hatte das Geld nicht“, verdeutlichte Bucher. Im Sommer habe es vom Land Baden-Württemberg gleichwohl ein Signal gegeben – die finanziellen Mittel stünden nun zur Verfügung. Und so stellte Bucher die Maßnahme unter Vorbehalt im nächsten Frühjahr in Aussicht.

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