Unterstützung für soziale Einrichtungen und Familien

Lesedauer: 5 Min
 Der Vorstand (von links): Georg Köberle, Volker Daum, Hilde Hausmann, Paula Lang, Veronika Linder, Paul Kohlschreiber und Marce
Der Vorstand (von links): Georg Köberle, Volker Daum, Hilde Hausmann, Paula Lang, Veronika Linder, Paul Kohlschreiber und Marcel Görres. (Foto: Verein „Gelebte Solidarität“ Bad Waldsee)
Schwäbische Zeitung

Gut besucht ist die Mitgliederversammlung des Krankenpflege- und Fördervereins „Gelebte Solidarität“ Bad Waldsee gewesen. Mehr als 50 Mitglieder und Gäste informierten sich über die Aktivitäten und Leistungen des Krankenpflege- und Fördervereins „Gelebte Solidarität“ Bad Waldsee. Das teilte der Verein in einem Presseschreiben mit.

Der Vorsitzende des Vereins, Diakon Marcel Görres, berichtete zu Beginn über die Entstehung und Entwicklung des Vereins vom Schwesternverein zum Krankenpflege- und Förderverein „Gelebte Solidarität“. Mit dem Entwurf eines neuen Flyers verbunden war die Idee eines neuen Logos. Dieses wurde vom Bad Waldseer Künstler Rene Auer entworfen. Görres erklärte die von Auer intendierte Farb- und Gestaltungssymbolik. So bringt zum Beispiel die grüne Farbe die Dimension der Hoffnung zum Ausdruck und die Sichelform steht für die helfende und stützende Ausrichtung des Kranken- und Pflegevereins.

Paul Kohlschreiber, Kassierer des Vereins, berichtete über die Entwicklung und die Prüfung der Finanzen. Er stellte die Entwicklung der Mitgliederzahlen des Krankenpflege- und Fördervereins dar, die in den vergangenen beiden Jahren leicht rückläufig waren, sich aber aufgrund einiger Neuanmeldungen noch über 500 bewegen.

Görres, Kohlschreiber und Vorstandsmitglied Veronika Linder stellten den Zuhörern anhand verschiedener Beispiele dar, wie die Mitgliedsbeiträge im Sinne der „Gelebten Solidarität“ verwendet werden und welche Vorteile die Mitglieder des Vereins in Anspruch nehmen können, heißt es in dem Pressebericht. So werden verschiedene soziale Einrichtungen in Bad Waldsee wie die Nachbarschaftshilfe, der Besuchsdienst, die Hospizgruppe und die Suppenküche „Klosterstüble“ bei der Aus- und Fortbildung ihrer Ehrenamtlichen gefördert, teilt der Verein mit: „Viele Familien und Einzelpersonen wurden unterstützt – und so ein wichtiger Beitrag zur Linderung der Not in Bad Waldsee geleistet.“ In den Jahren 2018 und 2019 wurde die Suppenküche mit größeren Beträgen unterstützt, um bedürftigen Menschen den Erwerb eines Mittagessens zu ermöglichen.

In der sich anschließenden Frage- und Diskussionsrunde wurden verschiedene überwiegend positive Erfahrungen eingebracht, wie in Bad Waldsee Hilfe in solchen Situationen erlebt werden kann. Gertrud Meier (Besuchsdienst) und Andrea Degischer (Nachbarschaftshilfe) berichteten dabei von ihren Gruppierungen, die beide vom Krankenpflegeverein unterstützt werden. Diakon Görres warb laut Pressetext nochmals für die Mitgliedschaft im Verein: „Mit ihrem Jahresbeitrag von nur 13 Euro sichern Sie sich Ermäßigungen auf die Leistungen der Nachbarschaftshilfe (zwei Euro pro Stunde), erhalten bis zu 250 Euro jährlich auf Leistungen der Sozialstationen, die nicht von Kranken-und Pflegeversicherung übernommen werden, und fördern zugleich die sozialen Einrichtungen der Kirchengemeinden und der Stadt Bad Waldsee.“

Der Vorstand des Vereins besteht aus sieben Mitgliedern, davon sind der Vorsitzende Görres, Kassierer Kohlschreiber und Paula Lang als Vertreterin des Sozialausschusses der Kirchengemeinde Mitglied kraft Amtes. Die anderen vier Mitglieder werden im vierjährigen Turnus gewählt. Aufgrund des Ausscheidens von Roswitha Wittlinger aus dem Vorstand wurde bei der Wahl ein neues Vorstandsmitglied gesucht. Hier erklärte sich Hilde Hausmann zur Kandidatur bereit und wurde zusammen mit den bisherigen Vorstandsmitgliedern Volker Daum, Georg Köberle und Veronika Linder einstimmig gewählt.

Diakon Görres dankte Wittlinger, die aus familiären Gründen nicht selbst an der Sitzung teilnehmen konnte, für ihr langjähriges und vielfältiges Engagement im Krankenpflege- und Förderverein und überbrachte ihr im Anschluss an die Sitzung ein Geschenk, heißt es im Pressebericht abschließend.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen