Trainerwechsel bei Kreisliga-B-Club SC Michelwinnaden

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Ein Fußballer beim Abstoß
Ein Fußballer beim Abstoß (Foto: imago)

Bereits nach zwei absolvierten Spieltagen in der Kreisliga B (Staffel II) hat sich der SC Michelwinnaden von seinem Trainer Christian Heß getrennt. Eine so frühe Trainerentlassung wirft natürlich Fragen auf, diese sieht SCM-Vorstand Michael D’Ettorre vor allem im sportlichen Bereich. Sein SCM ist mit zwei Niederlagen und einem Torverhältnis von 2:17 tatsächlich miserabel in die Saison gestartet. Für erst mal unbestimmte Zeit gibt es nun eine Interimslösung mit dem Trainerduo Alexander Wiest und Bernd Meschenmoser. Der Trainerwechsel erfolgte in beiderseitigem Einvernehmen.

Der Saisonstart beim SC Michelwinnaden ging gründlich in die Hose. Das Auftaktspiel verlor man zuhause mit 1:5 gegen den FV Molpertshaus und auch im Bezirkspokal war nach dem 1:5 gegen den SV Bergatreute schon in der ersten Runde Schluss. Als es dann am zweiten Spieltag eine heftige 1:12-Packung beim SV Ankenreute setzte, sah sich der Verein gezwungen zu reagieren: „Natürlich gibt es bei einer Trainerentlassung immer mehrere Gründe, aber allen voran lag es bei uns an der desaströsen sportlichen Entwicklung. Ich denke, kein Verein würde bei zwei so heftigen Niederlagen ruhig bleiben. Unsere Ambitionen in der Kreisliga B sind natürlich nicht so hoch wie in höheren Ligen, dennoch haben wir sportliche Ziele“, so Michael D’Ettorre, der überzeugt ist: „Wir haben durchaus Spieler, die auch das Niveau für die Kreisliga A hätten. Deshalb kann die aktuelle Lage nicht unser Anspruch sein“, so D’Ettore weiter.

Für den Übergang leiten nun die Spieler Alexander Wiest und Bernd Meschenmoser auch das Training. „Wir machen uns keinen Druck für die Nachfolgersuche. Eventuell machen wir aber auch längerfristig mit der Interimslösung weiter“, meinte D’Ettore.

Über den scheidenden Trainer Christian Heß, der den SCM im November 2014 in der Kreisliga A übernahm, äußerte er sich durchweg positiv: „Christian Heß ist ein guter Trainer und der Umgang miteinander war stets fair. Auch die Zusammenarbeit mit ihm im Verein war gut. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“.

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