Thema Bauplatzpreise wird besonders ausgiebig diskutiert

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Schwäbische Zeitung

Die Kandidaten der CDU aus Haisterkirch für den Bad Waldseer Gemeinderat haben sich im Rahmen einer Veranstaltung den amtierenden Kreis-, Stadt- beziehungsweise Gemeinde- und Ortschaftsräten vorgestellt. Der Einladung zu diesem Termin im Gasthof Rose in Hittelkofen folgten laut Mitteilung der Partei auch 15 Bürger und Vertreter der Vereine aus dem Haistergau, die von der Ortsvorsteherin Rosa Eisele begrüßt wurden.

Eisele unterstrich in ihrer Rede, wie wichtig es für Haisterkirch sei, für die eigenen Interessen in Richtung Kernstadt zu kämpfen. Sie dankte den anderen Ortschaften für die „stets solidarische und gute Zusammenarbeit“. Außerdem merkte sie an, dass es an der Zeit wäre, dass aus der Waldseer Exklave Graben ein Bewohner in den Gemeinderat gewählt werde. Sie bedauerte, dass sich dieses Mal kein Bewerber fand, wie die CDU weiter mitteilt.

Die Ortsvorsteherin von Haisterkirch stellte demnach dann die beiden Gemeinderatskandidaten Matthias Covic und Michael Ruf vor. Sie sei stolz darauf, mit diesen beiden „fähigen Kandidaten den notwendigen Generationswechsel einleiten zu können“.

Es schloss sich eine lebhafte Diskussion mit zahlreichen Fragen an. Themen waren laut CDU unter anderem die Erhaltung der Feldwege, der Gehweg Osterhofen/Hittelkofen, der Kunstrasenplatz, der Sportentwicklungsplan, die Wohnungsnot, Bauplatzpreise, Dauerparker am Unterurbacher Weg, die Notwendigkeit von Gutachten, der B-30-Informationsstand und die Trassenführung. Außerdem wurde die Forderung aus dem Publikum laut: „Mehr Initiative von den Fraktionen im Gemeinderat. Die sollen bestimmen wie und was gemacht wird.“

Besonders ausgiebig diskutiert wurde über die Bauplatzpreise erschlossener städtischer Bauplätze für private Bauherren. Auf die Kritik aus dem Publikum, dass die Stadt dabei wohl auf Gewinne aus sei – der Vergleich mit anderen umliegenden Gemeinden zeige, dass die Preise dort niedriger seien – versicherten Stadträte, dass Bad Waldsee die Preise anhand der entstehenden Kosten ermittle und keine Marktpreise mache. Ein nennenswerter Gewinn werde dabei nicht gemacht. Außerdem sei die Stadt auch an gesetzliche Vorgaben und Satzungen gebunden. Darauf forderte das Publikum die Kandidaten auf, in Zukunft auf die Preisbildung zu achten.

Die anwesenden Kandidaten und amtierenden Kreis- und Gemeinderäte nahmen die Anregungen auf und konnten viele der gestellten Fragen auch klären. Sie nahmen sich viel Zeit, so dass die Veranstaltung erst um 22 Uhr beendet werden konnte, wie es in der Mitteilung abschließen heißt.

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