Spraykunst für Stromwandler

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Farbenfrohe, blumige Motive statt Einheitsgrau: Fast ein kleines „Schmuckstück“ ist aus der Umspannstation der Netze BW neben d
Farbenfrohe, blumige Motive statt Einheitsgrau: Fast ein kleines „Schmuckstück“ ist aus der Umspannstation der Netze BW neben dem Gymnasium entstanden. (Foto: Netze BW)
Schwäbische Zeitung

Farbenfrohe, blumige Motive statt Einheitsgrau: Fast ein kleines „Schmuckstück“ ist aus der Umspannstation der Netze BW neben dem Gymnasium entstanden. Phantasielose Schmierereien hatten zuvor monatelang ihr Aussehen geprägt, teilt die Netze BW mit. Johannes Hummler, bei der EnBW-Tochter für die Gebäudesanierung in Oberschwaben verantwortlich, wollte das nicht länger hinnehmen. Erfahrungsgemäß halte nämlich eine „konventionelle“ Übermalung nur ein paar Tage dem Drang der Sprayer stand. Gerade in einer von vielen Wandschmierereien geprägten Umgebung habe man deshalb ein Zeichen setzen wollen. Im Maler Roland Daiber fand Hummler den passenden Verbündeten. Daiber betraute einen Bekannten mit der Aufgabe, dem man weitgehend freie Hand ließ. Inzwischen sind etwa vier Wochen vergangen, ohne dass es neue Schmierereien gegeben habe. „Bei vergleichbaren Projekten haben wir ähnliche Erfahrungen gemacht: Vielleicht gibt es bei den Sprayern ja doch eine Art Ehrenkodex, der die Hemmschwelle bei ansehnlichen Objekten hochsetzt“, heißt es in der Mitteilung der Netze BW. In einer Umspannstation wird der Strom von 20 000 Volt auf die für den normalen Gebrauch übliche Spannung von 230/400 Volt transformiert. In ihrem Netzgebiet betreibt die EnBW-Tochter insgesamt über 25 000 solcher Stationen. Foto: Netze BW

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