So wollen sich die Bürgermeisterbewerber für Senioren einsetzen

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 Die Kandidaten erläutern, was sie für Ehrenamtliche und Vereine tun wollen.
Die Kandidaten erläutern, was sie für Ehrenamtliche und Vereine tun wollen. (Foto: Wolfgang Heyer)
Schwäbische Zeitung

Die „Schwäbische Zeitung“ hat den Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 26. Januar Fragen über unterschiedliche Themengebiete der Stadt Bad Waldsee zukommen lassen und sie um Beantwortung in maximal 40 Zeilen gebeten. Bis zur Wahl veröffentlicht die SZ insgesamt 13 dieser Wahlprüfsteine. Inwiefern werden Sie sich für die Bedürfnisse der Senioren einsetzen? Die Reihenfolge der Bewerber ergibt sich aus der Reihenfolge auf den Stimmzetteln.

German Finster

Installation eines Seniorenrates, in allen Ortsteilen.

Peter Hellstern

Menschen einbinden können. Hierzu gehören unter anderem auch Verkehr, Lärm und ein durchdachtes ÖPNV-Konzept.

Simon Weißenbach

Ein Stadtbus für ältere Leute ist für die Belebung der Altstadt sehr wichtig und muss auch bezahlbar sein. Nicht ein Einheitspreis der durchschnittlich gerechnet wird. Die ganzen Pflegeheime (Wohnpark am Schloss, Spital zum Heiligen Geist…) und die Rehakliniken müssen in Zukunft mehr Personal gewinnen, um den Senioren auch eine zeitintensive Pflege zu garantieren beziehungsweise auch für mehr Freizeitgestaltungen zu bewältigen. Pflegeheime und Krankenhäuser müssen tatkräftig unterstützt werden und vor Ort bleiben. Auch die Probleme bei der Verkehrssituation Bereich Fußgänger ist für ältere Mitmenschen eine hohe Gefahr. Da muss in Zukunft Abhilfe mit Überquerungshilfen und Zebrastreifen geschaffen werden.

Matthias Henne

Bereits im Vorfeld habe ich zum Bad Waldseer Seniorenrat Kontakt aufgenommen und viele Gespräche gerade auch mit älteren Bürgerinnen und Bürgern geführt. Mir ist es aber auch wichtig, im direkten Austausch mit den Seniorinnen und Senioren der Stadt die Anliegen und Bedürfnisse zu erfragen und im Anschluss Ideen und Lösungen zu entwickeln. Unsere Gesellschaft wird immer älter und entsprechend ändern sich auch die Interessen und Themen. Es liegt mir auch besonders am Herzen, dass Senioren in das Stadtgeschehen aktiv eingebunden werden, die gesundheitliche Versorgung gewährleistet ist, altersgerechter Wohnraum (zum Beispiel Mehrgenerationenhäuser) geschaffen wird und die Infrastruktur auf den Bedarf angepasst, das heißt barrierefrei und einladend ist. Sicherheit, das heißt eine gute Beleuchtung und Sauberkeit und Gepflegtheit einer Stadt ist nicht nur älteren Menschen, sondern auch mir ein besonderes Anliegen.

Bernhard Schultes

Der Anteil der Älteren in unserer Gesellschaft, somit auch in unserer Stadt, nimmt zu. Dieser Umstand muss im Handeln der Stadtspitze und der Verwaltung Berücksichtigung finden. Mit der barrierefreien Gestaltung der Innenstadt ist ein großer Schritt in die richtige Richtung getan. Die Vernetzung aller Träger und Anbieter im Bereich der Betreuung und der Pflege werde ich in der ganzen Stadt und allen Ortschaften weiterentwickeln. Dabei kann ich auf die hervorragende Arbeit des Stadtseniorenrats aufbauen. Gute Beispiele zur Quartiersentwicklung wie von der Solidarischen Gemeinde Reute-Gaisbeuren unterstütze ich auch als Bürgermeister weiter. Für mich ist die Einbeziehung und Unterstützung der vielen ehrenamtlich Tätigen in diesem Bereich alternativlos. Den Dialog mit allen, die sich für die Älteren einsetzen, werde ich noch einmal verbessern. Mir schwebt ein runder Tisch vor, an dem regelmäßig mit den Aktiven der Stadt die anstehenden Themen besprochen und verbindliche Arbeitsaufträge definiert werden. Im Bereich Mobilität sind die Senioren eine ganz wichtige Zielgruppe, für die ein passendes Angebot geschaffen werden muss.

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