Siebtklässler erforschen ihre Stärken

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 Die Schüler lernten beim Berufswahlcamp, sich selbst besser einzuschätzen.
Die Schüler lernten beim Berufswahlcamp, sich selbst besser einzuschätzen. (Foto: Brigitte Göppel)
Schwäbische Zeitung

Was will ich mal werden? Welcher Beruf ist der richtige für mich? Um die Schüler der Klasse 7 der Werkrealschule bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen und somit Hilfestellungen für die Berufsauswahl zu geben, veranstaltet die Döchtbühlschule nach Angaben der Stadt gemeinsam mit der Karrierebegleiterin Hilde Purkart und dem Beauftragten für Berufsorientierung, Uli Gassner, in dieser Woche das sogenannte Berufswahlcamp.

Die fünftägige Veranstaltung sei der Einstieg der siebten Klasse in die intensivere Zeit der Berufsorientierung und leitet damit die Praktikumsphase ein. Beim Start am vergangenen Montag ging es laut Mitteilung zuerst um das Thema Stärken in allen Formen – mal theoretisch, mal spielerisch. Am Ende des Tages wurde ein Portfolio mit den eigenen Stärken erstellt. Praktische Erfahrungen mit den kennengelernten Stärken konnten die Schüler beim Praxisparcours am Dienstag sammeln.

Dabei haben sich elf Firmen und Institutionen aus Bad Waldsee bereit erklärt, mit den Schülern zusammenzuarbeiten – Mast, Jehle, Expert Kessler, Versandhaus Walz, Schreinerei Bucher, Bäckerei Gueter, Friseur „Sie & Er“, Krankenpflegeschule und die St.-Elisabeth-Stiftung. Jeder Betrieb habe dabei eine typische Tätigkeit aus dem jeweiligen Beruf angeboten, die die Schüler unter Anleitung selbst ausprobieren durften, heißt es. Anschließend beurteilten sie auf ihrem Laufzettel ihre Geschicklichkeit bei dieser Aufgabe und zählten die Stärken auf, die man dafür benötigt.

Am Mittwoch stand der Besuch verschiedener Betriebe auf dem Programm. Dabei hatten die Schüler die Aufgabe, die dortigen Auszubildenden oder ausgebildete junge Mitarbeiter zu interviewen. Die Ergebnisse werden vor der Klasse präsentiert. Es folgte ein Impuls-Abend, bei dem es Informationen für Eltern gab, wie sie ihre Kinder ins Berufsleben kompetent begleiten können. „Dein erster Tag“ in einem Beruf, so lautet das Motto am Donnerstag. Die Schüler hatten dabei die Gelegenheit, mithilfe von 3D-Brillen verschiedene Berufe „live“ zu erleben und ihre Eindrücke dabei an vier Stationen zu vertiefen. Das Thema „Ziele setzen – Zielen“, steht am letzten Tag auf dem Programm und wird dabei erlebnispädagogisch mit Bogenschießen, Kisten stapeln und der Umsetzung von persönlichen Zielen aufgearbeitet.

Bürgermeister Roland Weinschenk besuchte in Begleitung der städtischen Wirtschaftsförderin, Shqipe Karagja, am Dienstag das Berufswahlcamp beim Praxisparcours im Jugendkulturhaus Prisma und dankte dort laut Mitteilung dem Schulleiter Frank Wiest, der Karrierebegleiterin Hilde Purkart sowie den teilnehmenden Firmen für ihre Unterstützung.

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