„Schwäbische Bäderstraße“ ist seit 40 Jahren ein Erfolgsmodell

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 Freuen sich über den Erfolg der Bäderstraße: Die Tourismusdirektoren sowie Bürgermeister der neun Partnerorte trafen sich in Ba
Freuen sich über den Erfolg der Bäderstraße: Die Tourismusdirektoren sowie Bürgermeister der neun Partnerorte trafen sich in Bad Schussenried. (Foto: Geschäftsstelle Schwäbische Bäderstraße)
Schwäbische Zeitung

Zur Übergabe der traditionell turnusmäßig wechselnden Geschäftsstelle der Schwäbischen Bäderstraße haben sich die Tourismusdirektoren sowie die Bürgermeister der neun Partnerorte in Bad Schussenried getroffen. Seit mittlerweile mehr als 40 Jahren vermarkten Aulendorf, Bad Waldsee, Bad Wurzach, Bad Grönenbach, Bad Wörishofen, Bad Saulgau, Bad Buchau, Bad Schussenried und Überlingen gemeinsam ihre Gesundheits- und Urlaubsangebote, heißt es in der Pressemitteilung.

Der Sitz der Geschäftsstelle der Schwäbischen Bäderstraße wechselt Anfang 2020 nach drei Jahren von Baden-Württemberg nach Bayern in den Kurort Bad Grönenbach. Bürgermeister Achim Deinet aus Bad Schussenried bedankte sich bei seinem Kollegen Peter Diesch aus Bad Buchau, sowie bei Patricia Mattes und Elke Spielvogel für die geleistete Arbeit. „Seit mehr als 40 Jahren ist die Schwäbische Bäderstraße nun ein Erfolgsmodell. Die zahlreichen Gesundheitsangebote und Fachkliniken, wie auch kulturelle Veranstaltungen und unsere Landschaft bringen Gäste in unsere Region und sichern unzählige Arbeitsplätze. Wir können stolz sein,“ verkündete er.

Attraktiv für alle Altersklassen

Die Schwäbische Bäderstraße als innovative Tourismusregion bietet laut Mitteilung eine große Attraktivität für alle Altersklassen. „Sie ist ein wertvolles Konzept,“ erklärte Bernhard Kerler, Bürgermeister in Bad Grönenbach. „Ich freue mich gemeinsam mit Monika Stolarczyk die nächsten drei Jahre die sehr gute Arbeit unserer Vorgänger fortsetzen zu dürfen.“

Ende der 1970er-Jahre wurde die Schwäbische Bäderstraße als Initiative gegen Fluglärm im Bereich von Heilbädern und Kurorten in der Grenzregion zwischen Baden-Württemberg und Bayern ins Leben gerufen – eine lose Interessengemeinschaft, aus der sich schnell eine enge touristische Zusammenarbeit entwickelte. Nur wenige Jahre später sei die Schwäbische Bäderstraße zu einem bis heute erfolgreichen Vermarktungsinstrument geworden, heißt es weiter.

250 Kilometer langer Bäderradweg

Auf 180 Kilometern erstrecken sich die neun Städte mit ihren sieben Thermen, vier Kneippheilbäder und drei Moorbäder. Die reizvolle Landschaft und die unzähligen Sehenswürdigkeiten werden durch den 250 Kilometer langen Bäderradweg erschlossen, der sowohl für Aktivreisende, als auch für gemütliche Radtouren bestens ausgestattet sei. So erfreue er sich bei Gästen aus aller Welt an großer Beliebtheit und sorge für beste Resonanz.

Der Erfolg der Schwäbischen Bäderstraße sei auch der intensiven Presse- und Medienarbeit, sowie verschiedenen Marketingstrategien zu verdanken. Neben dem gemeinsamen Magazin „Kraftquellen“ inklusive Faltkarte und der Broschüre zum Bäderradweg, werde auch auf Social Media wie Facebook und Instagram gesetzt. „Unsere Gäste bekommen so einen schönen Einblick in die Region und sind auch in der Ferne immer live bei uns an der Schwäbischen Bäderstraße“, erklärt Monika Stolarczyk, Leiterin der Kur- und Gästeinformation in Bad Grönenbach.

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