Schnitzeljagd im Kornhausmuseum

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In kleinen Teams und mithilfe von Ernst Langer lösten die Kinder die verschiedenen Rätsel.
In kleinen Teams und mithilfe von Ernst Langer lösten die Kinder die verschiedenen Rätsel. (Foto: Julia Maucher)
Julia Maucher

Die letzte Woche der Schulferien ist fast vorbei. Viele Kinder nahmen das noch einmal zum Anlass, bei den letzten Programmpunkten des Ferienspaßes mitzumachen.

So gingen denn am Mittwochmorgen 13 Kinder gemeinsam mit dem ehemaligen Konrektor der Realschule, Herrn Karstner, und dem Vorsitzenden des Museums und Heimatvereins, Ernst Langer, im Kornhausmuseum auf eine Schnitzeljagd. Im Erdgeschoss, in dem derzeit die Ausstellung in Gedenken an Paul Heinrich Ebell ist, wurden sie von Karstner mit den Worten begrüßt: „Heute dürft ihr hier helfen, Ordnung zu schaffen und ein Geheimnis zu lüften.“ Daraufhin erhielt jedes Kind ein Klemmbrett mit einem Aufgabenblatt. Hierbei mussten sie Objekte im Museum suchen, die auf dem Blatt beschrieben waren, und dort bestimmte Wörter suchen. Gemeinsam gingen alle in den ersten Stock, wo Karstner den Kindern spielerisch die Bedeutsamkeit der Objekte zeigte und erklärte, warum diese Objekte im Museum stehen.

Die Kinder waren sehr gespannt, was auf sie zukam, und lauschten ruhig den Worten von Karstner. Als er die Kinder fragte „Was ist das denn?“, rief eines der Kinder: „Das ist ein Schlitten, da hat man früher Pferde angespannt.“ Dann ging die Schnitzeljagd auch schon los und die Kinder suchten in Zweier- und Dreiergruppen nach den gesuchten Gegenständen und versteckten Wörtern, galt es doch, 28 Rätsel zu lösen, die am Ende das Lösungswort ergaben - und durch welches die Kinder an den Schatz gelangen.

Sebastian Ebi und Katharina Ebi suchten als Zweiergruppe im Museum aufmerksam nach den Rätseln. „Uns gefällt es hier sehr gut und wir haben uns das hier auch genauso vorgestellt. Jetzt hoffen wir nur noch auf Süßigkeiten als Schatz.“ Auch Magdalena Basalone ist ganz begeistert von der Schnitzeljagd. „Ich bin das erste Mal im Kornhausmuseum und mir gefällt es hier sehr gut. Ich habe mir die Schnitzeljagd genauso vorgestellt und vermute, dass sich hinter dem Schatz etwas Süßes verbirgt“, so Basalone.

Sobald das Lösungswort gefunden wurde, durften die Kinder wieder ins Erdgeschoss kommen und bekamen alle ein Eis.

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