Schüler erzählen von ihren Plänen nach dem Abschluss

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 Freuen sich über den Abschluss: die Schüler des aktuellen Abiturjahrgangs.
Freuen sich über den Abschluss: die Schüler des aktuellen Abiturjahrgangs. (Foto: Steffi Rist)
Steffi Rist

Es soll der schönste Abiball seit Jahren gewesen sein, darüber waren sich viele Besucher am Freitag einig. Die Niveau-Messlatte für die kommenden Jahre sei hoch gehängt worden. 65 Abiturienten konnten ihren Abschluss feiern.

Das Team um Sabrina Dietenberger, Silvana Schellhorn, Anouk Rebstock, Lena Schäfer, Alex Söllöschi, Teresa Heiß, Luisa Gresser und Franziska Schwägler beschäftigte sich sechs Monate lang mit der Organisation des Abiballs. Außer der Zusage, dass sie die Stadthalle für die Feierlichkeiten haben könnten, gab es kein Material, auf das sie zurückgreifen konnten. So legten sie gleich während der Organisation einen Ordner an, in dem alles zu finden ist, was für so einen Event alles benötigt wird. Dieser Ordner wird an die nächsten Abi-Anwärter übergeben und soll die kommenden Jahre von Jahrgang zu Jahrgang weiter mit Tipps und Ideen gefüllt werden.

Die Organisation trotz Abistress, quasi „nebenher“, sei eine Herausforderung gewesen und habe viel Arbeit bedeutet, die aber auch Spaß gemacht habe. Lob und Anerkennung war ihnen gewiss.

Australien, Italien – Hauptsache reisen

Stellvertretend für die 65 Abiturienten gaben einige von ihnen einen Einblick in ihre Pläne nach dem Abschluss. Steffen Nagel, wird erst mal nach Italien reisen, bevor er freiwillig für sieben Monate zur Bundeswehr geht, um danach hoffentlich den ersehnten Stipendiums Platz für Sport in den USA zu bekommen. Dieser Platz ist für vier Jahre vorgesehen, man kann aber jährlich neu entscheiden, ob man in den USA weiter studieren möchte. Insgesamt ist ihm das Abitur leichtgefallen, wie Steffen Nagel sagt.

Luisa Gresser tritt einen sechsmonatigen Freiwilligen Sozialen Dienst im Kinderhaus Döchtbühl an und wird danach drei Monate nach Australien gehen, ehe sie im kommenden Jahr ein Lehramtsstudium beginnen will.

Leonard Thorner macht erst mal ein sechsmonatiges Praktikum als Event-Manger und wird danach sechs Monate die Welt erkunden. Die noch immer umstrittene achtjährige Gymnasiumslaufbahn (G8) war aus seiner Sicht machbar, wenn man auch die entsprechende Empfehlung fürs Gymnasium hatte. Dieser Jahrgang ist der vorletzte G8-Jahrgang gewesen, inzwischen ist in Bad Waldsee wieder auf G9 umgestellt worden.

Lehrer mit Kaffee und Kuchen ruhiggestellt

Der Abi-Streich hatte bereits stattgefunden. Auch hier hatten sich die Schüler etwas einfallen lassen. Die Lehrer wurden mit Kaffee und Kuchen zum Nichtstun verbannt, während die restlichen Jahrgänge ein Quiz zu lösen hatten. Wer das richtige Lösungswort „ABITUR“ auf seinem Quizzettel hatte, durfte an einer Verlosung teilnehmen.

Die Abiturienten: Bergmann Lukas, Brändle Moses, Bucher Ambros, Burkhardt Jakob, Caesar Samuel, Dietenberger Sabrina, Durak Beyda, Epple Miguel, Füllhase Jan, Gläser Nico, Göktas Ayse, Gresser Luisa, Groß Martin, Heiß Teresa, Hepp Victoria, Kather Selina, Kibler Karolina, Knell Nikolaus, Knoll Marie, Konrad Marcel, Koop Dominik, Link Moritz, Lorinser Moritz, Miller Lena, Müller Rebecca, Naef Yannick, Nagel Steffen, Noppenberger Josua, Pfund Anna, Rebstock Anouk Rosalie, Reischmann Lea, Reuter Benjamin, Rickert Nicole, Schad Niklas, Schäfer Lena, Schairer David, Schellenberg Denis, Schellhorn Silvana, Schiller Florian, Schmalzing Tim-Lasse, Schmid Selina, Schmid Johannes, Schwägler Franziska, Seitz Dominik, Sigg Isabelle, Söllöschi Alexander, Spägele David, Steiner Marvin, Steinestel Maja, Stokić Pascal, Stoll Leon, Straub Victoria, Striegel Vincent, Sugg Paulina, Teufel Jonas, Thorner Leonard, Völker Rebecca, Wachinger Jasmin, Weierberger Sarah, Werner Lukas, Wiest Maren, Wollin Maya, Zeh Gabriella, Zorell Yara.

Leistungspreise erhielten folgende Schüler: Jakob Burkhardt, Nico Gläser, Marvin Steiner, Dominik Koop, Steffen Nagel, Silvana Schellhorn, Ambros Bucher, Nicole Rickert, Maya Wollin.

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