Ruderer sind zufrieden mit Platz neun

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Sportredakteur

Die Abschlusstabelle der Ruder-Bundesliga: 1. Hauptstadtsprinter Berlin (88 Punkte), 2. Minden (85), 3. Münster-Achter (81), 4. Wurzen-Achter (75), 5. Dresden (62), 6. Ruder-Club Witten (57), 7. Gießen-Achter (50), 8. Köpenick-Achter Berlin (46), 9. Wanne-Eickel/Hamm (44), 10. Team Bremen (42), 11. Maschsee-Achter Hannover (40), 12. Waldsee-Achter (40), 13. Sprintteam Mülheim (37), 14. Domstadt-Achter Wetzlar/Limburg (34), 15. Rüdersdrof-Pirna (30). Alle Informationen zur nun beendeten Saison und zu den einzelnen Etappen gibt es im Internet unter:

www.rudern.de

Zum ersten Mal hat der Ruder-Verein Waldsee einen Renntag der Bundesliga ausrichten dürfen. Dabei zeigte sich der Waldsee-Achter in guter Verfassung, verpasste in der Gesamtwertung aber einen Platz unter den Top Zehn. Den Titel in der Bundesliga sicherte sich am Samstag der Hauptstadtsprinter Berlin ganz knapp vor dem „Team Black“ aus Minden.

Dass ein Rennen auf dem heimischen See Kräfte freisetzen kann, zeigte sich bereits im Zeitfahren. In diesem Rennen geht es für die Achter darum, sich mit einer möglichst schnellen Zeit einen guten Platz im Achtelfinale zu sichern. Es wurde Platz fünf. „Es lief einfach ziemlich gut für uns“, kommentierte Kapitän Sebastian Wenzel das Zeitfahren. Vorteil für den Waldsee-Achter: Die Ruderer kennen den Stadtsee natürlich in- und auswendig, die anderen Achter mussten sich erst an die Gegebenheiten gewöhnen. „Unser See ist still und tief, das ist für viele schon ungewohnt“, meinte Wenzel.

Der Start ins Finale daheim hätte für den Waldsee-Achter also kaum besser beginnen können. Angefeuert vom Publikum (Wenzel: „Eine tolle Atmosphäre“) setzten sich die Oberschwaben auch im Achtelfinale gegen den Achter aus Hameln deutlich durch. Im Viertelfinale wartete dann ein dicker Brocken auf die Bad Waldseer. Es ging gegen den späteren Ligameister, den Hauptstadtsprinter Berlin. „Sie haben uns gezeigt, wo der Hammer hängt“, sagte Wenzel anerkennend. 200 Meter lang hielt der Waldsee-Achter noch gut dagegen. „Dann sind sie uns einfach Stück für Stück davongefahren. Sie sind nicht umsonst der Ligachampion.“

Trotz der Niederlage gegen die Berliner konnten die Waldseer also auch aus diesem Lauf etwas Positives mitnehmen. Das merkte man den Oberschwaben auch an. Sie waren auf dem Stadtsee mit Selbstbewusstsein unterwegs. Im Halbfinale setzte sich der Waldsee-Achter eindeutig gegen Limburg durch, in ihrem Finale um Platz neun siegten die Bad Waldseer dann auch noch gegen Witten. „Mit Platz neun beim Heimrennen und Platz zwölf in der Gesamtwertung sind wir voll zufrieden“, meinte Wenzel.

Eigentlich wollten die Bad Waldseer in diesem Jahr „nur“ in der Zweiten Bundesliga an den Start gehen. Die Ruder-Bundesliga entschied sich dann aber dafür, nur eine Erste Liga auszurichten. Gegen erfahrene Topmannschaften wie eben Berlin oder Minden und Münster hielten die Waldsee-Achter tapfer dagegen. Nicht unwahrscheinlich ist übrigens, dass es nicht bei einem Bundesligarennen auf dem Stadtsee bleibt. Nach Lob von vielen Seiten ist eine Neuauflage auf der höchstgelegenen Regattastrecke Deutschlands durchaus denkbar.

Die Abschlusstabelle der Ruder-Bundesliga: 1. Hauptstadtsprinter Berlin (88 Punkte), 2. Minden (85), 3. Münster-Achter (81), 4. Wurzen-Achter (75), 5. Dresden (62), 6. Ruder-Club Witten (57), 7. Gießen-Achter (50), 8. Köpenick-Achter Berlin (46), 9. Wanne-Eickel/Hamm (44), 10. Team Bremen (42), 11. Maschsee-Achter Hannover (40), 12. Waldsee-Achter (40), 13. Sprintteam Mülheim (37), 14. Domstadt-Achter Wetzlar/Limburg (34), 15. Rüdersdrof-Pirna (30). Alle Informationen zur nun beendeten Saison und zu den einzelnen Etappen gibt es im Internet unter:

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