Reute: Gut gelaunte Läufer im Regen

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 Gute Laune bei den Läufern: Die Wasserpfützen bewältigten sie mit ganz unterschiedlichen Techniken.
Gute Laune bei den Läufern: Die Wasserpfützen bewältigten sie mit ganz unterschiedlichen Techniken. (Foto: Dietmar Hermanutz)
Dietmar Hermanutz

Das sah gar nicht gut aus, und es wurde noch schlimmer. Bis kurz vor 12.30 Uhr war der Himmel in Reute noch trüb und wolkenverhangen, und dann öffnete Petrus seine Schleusen. Im strömenden Regen erreichten die 618 Läufer des Halbmarathons den Wendepunkt in Reute.

Es war zwar nicht gerade Dorffeststimmung, aber ein paar Dutzend Unentwegte haben sich aufgemacht, um ihre Favoriten anzufeuern. Professionell macht dies seit vielen Jahren Michael Mader, der auch dieses Mal für viel Information und kurzweilige Moderation sorgte. Doch auch ihm machte das Regenwetter einen Strich durch die Rechnung. Die Zeitmessanlage, die extra kurz vor dem Brunnenplatz eingerichtet wurde, fiel komplett aus, und so war es dieses Jahr leider nicht möglich, die Läufer am Wendepunkt namentlich zu begrüßen.

Wind und Regen setzten allen zu

Wind und Regen setzten allen zu, außer den Läufern. Die waren erstaunlich gut gelaunt und scherzten mit den Zuschauern genauso wie all die Jahre zuvor. Allen Grund dazu hatten die beiden Läufer Christian und Peter. Die beiden hatten nämlich ihre Arbeitskollegen zum Schlachtenbummeln und Anfeuern überredet. So standen nun also Michael und Dietmar, gecoacht von ihren Partnerinnen, in Reute am Brunnenplatz und winkten heftig mit blauen Minipompons. Der gute Wille zählt, und die Läufer hat es sicher gefreut.

Wesentlich beeindruckender beherrschten diese Art der Anfeuerung aber die „Stars Cheerleader“ aus Ravensburg. Unter der Leitung von Amande, Luisa und Julia standen 13 Mädchen am Streckenrand, um mit Kreischen und Pomponwinken die Läufer auf die zweite Streckenhälfte zu schicken. Dies musste aber die meiste Zeit unter einem schützenden Vordach erfolgen, so dass nur wenigen Sportlern der Lauf durch das Spalier vergönnt war. Angesichts der widrigen Umstände verdient der Einsatz der Mädchen großen Respekt, denn auch nach 50 Minuten zeigten sie ein ungebrochenes Engagement für die Läufer.

Für die Bewirtung der paar Dutzend Zuschauer war auch dieses Jahr die freiwillige Feuerwehr Reute-Gaisbeuren zuständig.

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