Polizisten klagen über zunehmende Gewaltbereitschaft

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Das Polizeipräsidium Konstanz verzeichnet eine über zunehmende Gewaltbereitschaft.
Das Polizeipräsidium Konstanz verzeichnet eine über zunehmende Gewaltbereitschaft. (Foto: Carsten Rehder/dpa)

Das Polizeipräsidium Konstanz ist für die Landkreise Konstanz, Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis verantwortlich. Rund 1250 Beamte der Schutzpolizei sowie etwas über 250 Kriminalpolizisten sind nach eigenen Angaben auf einer Fläche von 4319 Quadratkilometern für die Sicherheit von rund 900 000 Bürgern in den vier Landkreisen verantwortlich. Das Präsidium koordiniert etwa 500 Einsätze pro Tag und bearbeitet präsidiumsweit rund 47 000 Straftaten und 25 000 Verkehrsunfälle im Jahr.

Die Waldseer Feuerwehr hat bezüglich Beleidigungen und Angriffen auf Feuerwehrangehörige „noch keine negativen Erfahrungen machen müssen“, so Kommandant Alois Burkhardt. Ihm seien keine Vorfälle dazu bekannt.

Von einer Zunahme an „verbalen Entgleisungen und der Aggressivität“ spricht hingegen Pit Penz, Leiter der neuen Malteser-Wache in Aulendorf. Seiner Auskunft nach gebe es immer mehr Einsätze, in denen „die Emotionen hochkochen und sich die Leute schnell im Ton vergreifen“. Körperliche Übergriffe seien ihm jedoch nicht bekannt.

Eine Tätlichkeit gegen einen Rettungsdienst Mitarbeiter des Deutschen Rotes Kreuzes hat es nach Angaben von Volker Geier, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienste Bodensee-Oberschwaben, im vergangenen Jahr gegeben. Von einer Zunahme an verbalen oder körperlichen Attacken gegen Rettungskräfte könne laut Geier nicht die Rede sein. (kik)

Immer öfter werden die Beamten in der Region Opfer von Körperverletzungen oder Beleidigungen. Wie sie der Gewalt entgegentreten wollen.

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Das Polizeipräsidium Konstanz ist für die Landkreise Konstanz, Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis verantwortlich. Rund 1250 Beamte der Schutzpolizei sowie etwas über 250 Kriminalpolizisten sind nach eigenen Angaben auf einer Fläche von 4319 Quadratkilometern für die Sicherheit von rund 900 000 Bürgern in den vier Landkreisen verantwortlich. Das Präsidium koordiniert etwa 500 Einsätze pro Tag und bearbeitet präsidiumsweit rund 47 000 Straftaten und 25 000 Verkehrsunfälle im Jahr.

Die Waldseer Feuerwehr hat bezüglich Beleidigungen und Angriffen auf Feuerwehrangehörige „noch keine negativen Erfahrungen machen müssen“, so Kommandant Alois Burkhardt. Ihm seien keine Vorfälle dazu bekannt.

Von einer Zunahme an „verbalen Entgleisungen und der Aggressivität“ spricht hingegen Pit Penz, Leiter der neuen Malteser-Wache in Aulendorf. Seiner Auskunft nach gebe es immer mehr Einsätze, in denen „die Emotionen hochkochen und sich die Leute schnell im Ton vergreifen“. Körperliche Übergriffe seien ihm jedoch nicht bekannt.

Eine Tätlichkeit gegen einen Rettungsdienst Mitarbeiter des Deutschen Rotes Kreuzes hat es nach Angaben von Volker Geier, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienste Bodensee-Oberschwaben, im vergangenen Jahr gegeben. Von einer Zunahme an verbalen oder körperlichen Attacken gegen Rettungskräfte könne laut Geier nicht die Rede sein. (kik)

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