Neue Straßenbeleuchtung in Bad Waldsee wird kritisiert

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 Die Straßenlampen in Bad Waldsee sorgen wieder einmal für Gesprächsstoff.
Die Straßenlampen in Bad Waldsee sorgen wieder einmal für Gesprächsstoff. (Foto: Archiv/W. Heyer)
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Von Problemen mit der neuen Straßenbeleuchtung haben die Stadträte Hubert Leißle (CDU) und Stefan Senko (FW) in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik berichtet. Von mehreren Bad Waldseern seien sie auf die unzureichende Ausleuchtung angesprochen worden. „Zwischen den Lampen sind dunkle Streifen. Vor allem im Winter ist das gefährlich, weil man das Glatteis nicht sieht.

„Kann man da den Lichtkegel nicht breiter machen oder die Lampen erhöhen“, fragte Leißle und sprach gezielt von Beschwerden in der Anton-Bruckner-Straße, Lortzingstraße und Conradin-Kreutzer-Straße. Stadtbaumeisterin Andrea Denzel entgegnete darauf, dass im Vorfeld bekannt gewesen sei, dass eine 100-prozentige Ausleuchtung nicht möglich sei: „Wir haben die alten Standorte genommen und die Höhen nicht verändert. Es gibt Straßen, da passt es und es gibt Straßen, da passt es nicht.“ Den Aufwand einer Erhöhung beschrieb Denzel als enorm. Doch sowohl Leißle als auch Senko zeigten sich verwundert und nannten einen Adapter als Lösung des Problems. „So etwas hat die Stadt auch schon gemacht“, betonte Senko und berichtete ebenfalls von einigen an ihn herangetragenen Klagen hinsichtlich des Lichtkegels.

Bad Waldsees Stadtbaumeisterin Denzel zeigte sich irritiert ob der Tatsache, dass diese Beschwerden bislang nicht bei der Stadt gemeldet wurden und bat darum, bei Meldungen künftig konkrete Straßen und Lampenstandorte zu benennen. Dann würde die Ausleuchtung dort überprüft.

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