Nachbarschaftshelferinnen erhielten ihre Zertifikate

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 Zertifikate gab es für 28 Teilnehmer im katholischen Gemeindehaus in Bad Waldsee.
Zertifikate gab es für 28 Teilnehmer im katholischen Gemeindehaus in Bad Waldsee. (Foto: Caritas-Bodensee-Oberschwaben)
Schwäbische Zeitung

Auch die Hilfe für den Nächsten bedarf der Schulung. Jüngst gab es im Katholischen Gemeindehaus Bad Waldsee Zertifikate für 25 Frauen und 3 Männer. Sie hatten sich diese nach Absolvierung eines zweimonatigen Kurses erworben.

Die katholische Arbeitsgemeinschaft für Organisierte Nachbarschaftshilfe im Dekanat Allgäu-Oberschwaben, Bezirk Waldsee hatte in Zusammenarbeit mit der Caritas Bodensee-Oberschwaben diesen Einführungskurs durchgeführt, der 28 Unterrichtseinheiten beinhaltete.

Nachbarschaftshilfe, das ist die Antwort auf den steigenden Hilfebedarf alter, kranker oder behinderter Menschen in den Gemeinden. Mit zunehmendem Alter mehrt sich die Zahl derer, die sich nicht mehr selbst versorgen können und die stundenweise Hilfe bedürfen. Ziel der Organisierten Nachbarschaftshilfe ist es die Angehörigen und die älteren Menschen zu unterstützen damit diese möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben können.

Dienst auf freiwilliger Basis

Der Dienst in der Nachbarschaftshilfe geschieht auf freiwilliger Basis, wofür es eine Aufwandsentschädigung gibt. Die Organisation erfolgt über die Einsatzleitung. Der Einsatz ist auf Hilfestellungen im Haushalt und im sozialen Bereich begrenzt.

Zusammen mit Edgar Störk von der Caritas Bodensee-Oberschwaben sowie vier Referenten wurden unter der Begleitung von Andrea Degischer, Einsatzleiterin der Nachbarschaftshilfe in Waldsee, der Kurs mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Themen die für den Einsatz als Nachbarschaftshelferinnen wichtig sind behandelt.

Der Kurs in Bad Waldsee diente in erster Linie dazu, die Zielsetzungen und Aufgaben der Organisierten Nachbarschaftshilfe zu vertiefen, das soziale Umfeld des Hilfesuchenden einzubeziehen und eigenes Tun und Handeln kritisch zu hinterfragen und zu reflektieren.

Die Teilnehmerinnen eigneten sich laut Pressemitteilung Wissen über Psychologie im Alter, allgemeine soziale Dienste, Helferrolle, Beschäftigung und Betreuung von älteren Menschen, Umgang mit Leben, Sterben, Tod und Grundlagen der Gesprächsführung an.

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