Mobilität: Fördertopf des Landkreises bietet neue Chancen

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 Der Ravensburger Kreistag hat im Dezember ein Förderprogramm beschlossen, das die Verbesserung des ÖPNV zum Ziel hat. Mit den F
Der Ravensburger Kreistag hat im Dezember ein Förderprogramm beschlossen, das die Verbesserung des ÖPNV zum Ziel hat. Mit den Fördergeldern könnten auch in Bad Waldsee und den Ortschaftten neue Angebote wie etwa Rufbusse, Sammeltaxis oder Bürgerbusse bezuschusst werden. (Foto: dpa/Jens Büttner)

So macht es der Bodenseekreis:

Wie ein Mobilitäts-Förderprogramm aussehen kann, zeigt ein Blick in den Bodenseekreis. Dort heißt das Programm „Emma“. Ziel ist, das Angebot durch bedarfsorientierte Verkehre zu ergänzen, wie der Satzung zu entnehmen ist. Bestimmte Vorraussetzungen müssen für eine Förderung gegeben sein, beispielsweise darf eine Voranmeldefrist für Rufbusse maximal 60 Minuten betragen. Eine elektronische Fahrplanauskunft sowie auch eine Online- und Telefonbuchung müssen möglich sein. Bei mehr als vier Fahrgastplätzen muss Barrierefreiheit gewährleistet sein und bereits bestehende Angebote (etwa Bürgerbusse) dürfen nur gefördert werden, wenn sie den Vorgaben entsprechen. Zuerst sollen Fördermittel von Land oder Bund vorrangig beantragt werden.

Wie Landratsamtssprecher Robert Schwarz auf SZ-Anfrage erläutert, sind im Bodenseekreis für das Förderprogramm rund 800 000 Euro im Haushalt vorgesehen. „Damit werden Bürgerbus- und Sammeltaxiprojekte in Kressbronn, Markdorf, Überlingen, Salem, Meckenbeuren und Deggenhausertal unterstützt.“ Der Zuschuss betrage jeweils 50 bis 60 Prozent. Pro Projekt würden etwa 80 000 Euro zugeschossen plus eine einmalige Anschubhilfe von 5000 Euro, so Schwarz. „Wir halten das für eine wichtige und gute Ergänzung des ÖPNV-Angebots, vor allem, um entlegenere Gebiete anzuschließen.“ (kik)

Auch die Kurstadt mitsamt den Ortschaften könnte vom neuen Förderprogramm profitieren. Bad Waldsees Kreisrat Roland Schmidinger nennt als Idee das Stichwort Rufbus.

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So macht es der Bodenseekreis:

Wie ein Mobilitäts-Förderprogramm aussehen kann, zeigt ein Blick in den Bodenseekreis. Dort heißt das Programm „Emma“. Ziel ist, das Angebot durch bedarfsorientierte Verkehre zu ergänzen, wie der Satzung zu entnehmen ist. Bestimmte Vorraussetzungen müssen für eine Förderung gegeben sein, beispielsweise darf eine Voranmeldefrist für Rufbusse maximal 60 Minuten betragen. Eine elektronische Fahrplanauskunft sowie auch eine Online- und Telefonbuchung müssen möglich sein. Bei mehr als vier Fahrgastplätzen muss Barrierefreiheit gewährleistet sein und bereits bestehende Angebote (etwa Bürgerbusse) dürfen nur gefördert werden, wenn sie den Vorgaben entsprechen. Zuerst sollen Fördermittel von Land oder Bund vorrangig beantragt werden.

Wie Landratsamtssprecher Robert Schwarz auf SZ-Anfrage erläutert, sind im Bodenseekreis für das Förderprogramm rund 800 000 Euro im Haushalt vorgesehen. „Damit werden Bürgerbus- und Sammeltaxiprojekte in Kressbronn, Markdorf, Überlingen, Salem, Meckenbeuren und Deggenhausertal unterstützt.“ Der Zuschuss betrage jeweils 50 bis 60 Prozent. Pro Projekt würden etwa 80 000 Euro zugeschossen plus eine einmalige Anschubhilfe von 5000 Euro, so Schwarz. „Wir halten das für eine wichtige und gute Ergänzung des ÖPNV-Angebots, vor allem, um entlegenere Gebiete anzuschließen.“ (kik)

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