Barny Bitterwolf gab beim Danke-Nachmittag der Solidarischen Gemeinde Reute-Gaisbeuren zehn schwäbische Rezepte für d’Gsondheit
Barny Bitterwolf gab beim Danke-Nachmittag der Solidarischen Gemeinde Reute-Gaisbeuren zehn schwäbische Rezepte für d’Gsondheit preis. (Foto: Rudi Heilig)
Rudi Heilig

Beim Danke-Nachmittag für alle ehrenamtlichen Helfer der Solidarischen Gemeinde hat der Vorsitzende Konstantin Eisele mitgeteilt, dass es am Montag in Stuttgart um die Finanzierung des eingereichten Pilotprojekts „Barrierefreiheit“ gegangen ist. Mit dessen Verwirklichung sollen ältere Mitbürger die Möglichkeit erhalten, länger am Ort zu bleiben.

„Menschen zusammenzubringen ist ein Hauptziel der Solidarischen Gemeinde, wir wollen aber auch das gute Miteinander pflegen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Lothar Grobe beim Danke-Nachmittag, der seit 2007 für alle ehrenamtlichen Helfer der Solidarischen Gemeinde und für pflegende Angehörige veranstaltet wird. Jährlich mehrere Tausend Stunden ehrenamtliche Arbeit leisten sie zusammen mit der Organisierten Nachbarschaftshilfe (Margret Bredemeier und Agi Schneider), den Caritasfrauen (Maria Rundel und Lydia Lerner) und Schwester Martha Göser als Organisatorin der Seniorennachmittage.

Zehn Rezepte für d’Gsondheit

Beim Danke-Nachmittag am Samstag war der Saal wieder voll, als der Singkreis der Solidarischen Gemeinde unter der musikalischen Leitung von Brigitte Feidl eröffnete. Viel zum Lachen hatte Multitalent Barny Bitterwolf bei seinem Auftritt „Xsond und gfräs“. Gleich zu Beginn brachte er die zahlreichen Besucher mit dem Kanon „Grüß Gott, grüß Gott, all miteinand’; grüß Gott, grüß Gott bei uns im Schwobaland. Mensch, des ist jetzt a Freud, mir treffet lauter nette Leut“ in Schwung. Dann gab der aus Funk und Fernsehen bekannte Urschwabe zehn schwäbische Rezepte für d’Gsondheit mit viel Witz und Humor preis: „Bewega, loosa, schnaufa, essa, drenga, saua, schwätza, singa, mitanander tue und lacha mehr als andere“.

Links-Rechts-Schwäche beim Ortsvorsteher

Bei einem Reaktionstest hatten Barbara Henneberger, Angelika Szabo und Christel Teofanovic die Nase vorn. Als Belohnung durften sie die „Waldburger Kuhglocken“ in die Hand nehmen und nach seiner Anleitung das Lied „Ein schöner Tag“ intonieren. Beim berühmten Leberkäs-Lied benötigte Bitterwolf Ortsvorsteher Achim Strobels Mithilfe. Mit einer Luftpumpe durfte er „ploppen“, aber nicht bevor der Entertainer sein rechtes Bein hob. Da Strobel aber auch mal beim linken Beinheben aktiv wurde, meinte der Moderator nur: „Und so etwas ist Ortsvorsteher geworden.“ Schwester Josefa und Rudi Eisele erwiesen sich als exzellente Sängerin und Sänger. Als Preis dafür durften beide vom Publikum gesummte Lieder erraten. Unter großem Applaus gewann Schwester Josefa diese lustige Runde.

Die Bewirtung ließ keine Wünsche offen. Selbstgebackene Kuchen gab es zu Kaffee oder Tee am Buffet. Beim „Törggelen“ mit Südtiroler Spezialitäten, Wein und Speck klang der unterhaltsame Nachmittag aus.

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